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Karte von Spanien

Karte Madrid

Wissenswertes über Spanien

Währung: Euro

Ortszeit: UTC + 2 während der Sommerzeit. UTC + 1 während der Winterzeit

Offizielle Sprache: Spanisch

Spannung: 220 V

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 > Hotel Barceló Aranjuez

Angaben zur Destination

Land

Spanien ist aufgrund seiner Vielfalt und reichen Kultur eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Aufgrund seiner Besonderheit, seines Klimas, des gesunden, als „Mittelmeerdiät“ bekannten Essens, sowie der Freundlichkeit seiner Bewohner und vielem mehr gilt es als Land, in dem es sich gut leben lässt.

Spanien ist ein sehr vielfältiges Land. Jede Region pflegt ihre eigenen Traditionen und kulinarischen Gewohnheiten. Spanien ist bekannt und überrascht doch immer wieder als Land der Lebensfreude, des Weins und des Flamenco, der Tänze und Traditionen.

Neben der unvergleichlich abwechslungsreichen und vielfältigen Kultur begeistert Besucher auch immer wieder die Liebenswürdigkeit und Offenheit der Bewohner. Entdecken Sie ein Land voller Kontraste, mit wunderschönen Städten und atemberaubenden Naturlandschaften. Bereisen Sie das Landesinnere, um Spanien in seiner ursprünglichsten Form kennenzulernen. Entdecken Sie auch die zauberhafte Landschaft des spanischen Nordens mit seinen grünen Wäldern und Wiesen an der Atlantikküste.

Oder erkunden Sie die Mittelmeerküste und ihre grünen Inseln mit ihrer frischen Meeresbrise. Es erwartet Sie ein unvergesslicher Aufenthalt. Nicht zu vergessen das wunderbare Andalusien, das so vielen Künstlern wie z. B. Hemingway als Inspiration diente.

All dies ist Spanien – ein Land, das alle verzaubert, die es besuchen. Diese Muse wird Sie betören.

Beschreibung der Gegend

Madrid verkörpert pure Lebensfreude. Wer nach Madrid kommt, wird von dieser Stadt verzaubert sein. Die spanische Hauptstadt ist eine weltoffene Metropole, die das Moderne mit ihrem umfangreichen kulturellen und künstlerischen Erbe zu vereinen weiß. Gleichzeitig ist Madrid eines der wichtigsten Finanz-, Wirtschafts-, aber auch Kulturzentren des Landes.

Kunst und Kultur sind aus dem Leben von Madrid nicht wegzudenken. Die Stadt verfügt über 73 Museen. Besonders hervorzuheben sind das Museo del Prado, eine der bedeutendsten Pinakotheken der Welt, das Museo Thyssen-Bornemisza, in dessen 48 Sälen ca. 1.000 Kunstwerke zu sehen sind und das einen umfassenden Überblick über die europäische Kunstgeschichte zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert bietet, und das Centro Nacional de Arte Reina Sofía für zeitgenössische spanische Kunst, in dem unter anderem Werke von Picasso, Joan Miró oder Salvador Dalí ausgestellt sind.

Madrid ist eine Stadt, die niemals schläft. Die Stadt zieht Besucher auch wegen ihres schier unendlichen Angebots an Freizeitaktivitäten an – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Genießen Sie hier auch das schillernde Nachtleben der Stadt mit seinen zahlreichen Bars, Pubs und Diskotheken. Eine lebendige Stadt, in der Sie zwischen zahlreichen Konzerten, Ausstellungen, Ballettvorführungen und ausgewählten Theaterstücken wählen können. Außerdem können Sie hier die beste spanische und internationale Küche genießen.

Gastronomie

Die Gastronomie ist eines der typischen Merkmale eines jeden Dorfes oder einer jeden Stadt. Wo könnte man diese besser als in Aranjuez mit ihrer unvergleichlichen Umgebung genießen? Beim Essen sind alle fünf Sinne gefordert: Sehen, Riechen, Fühlen, Hören … und natürlich der Geschmackssinn.

Produkte aus der Huerta, dem Gemüseanbaugebiet, bieten die perfekte Ergänzung zu Wildgerichten. Dem Beispiel der jagdlustigen Könige folgend werden noch heute zahlreiche Wildgerichte – vor allem Geflügel – angeboten, wie zum Beispiel Fasan, aber auch Rebhühner oder Wachteln... Die Einflüsse der benachbarten Gegenden Toledo und La Mancha werden hier sehr geschätzt.

Hierzu passend wurde der Weinbau durch vorsichtige Initiativen in den letzten Jahrzehnten bei gleichzeitigem Schutz des natürlichen und kulturellen Reichtums des Königlichen Sitzes neu belebt. Die zahlreichen Restaurants, typische Gasthäuser (Mesones) und Bars der Stadt haben es verstanden, die gastronomische Vielfalt des Königlichen Sitzes zu nutzen und neu auszurichten. Dabei wurden kreative Talente entdeckt, die nicht selten internationale Bekanntheit erlangten.

Die Könige und ihr Hofstaat haben internationale Bekanntheit erlangt. Die Könige und ihr barocker und illustrierter Hofstaat, sie alle würden heute sicher gerne die fantasievollen Kreationen aus dieser Gegend probieren, die von der UNESCO zur Kulturlandschaft und zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Denn diese Stadt ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen bekannt für ihre hervorragenden Gerichte, die von den lokalen Küchenchefs sorgfältig zubereitet werden.

Sehenswürdigkeiten

Folgende Sehenswürdigkeiten sollten in Madrid auf jeden Fall auf Ihrem Programm stehen:

Königspalast (Palacio Real)
: die offizielle Residenz des spanischen Königs Juan Carlos I, auch wenn er hier privat nicht wohnt. Bestaunen Sie die beeindruckenden Säle des Palastes.

Gran Vía-Plaza España
Hundert Jahre Geschichte in einer einzigen Straße. Hier erwartet Sie eine Vielzahl an beeindruckenden Gebäuden und ein Angebot an Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Plaza Mayor
: Beeindruckender, von Säulengängen umgebener Platz mit einer bewegenden Geschichte. Er ist es wert, besichtigt zu werden.

Catedral de la Almudena
Die Kathedrale gegenüber dem Königspalast ist ein modernes, stilvolles Gebäude.

Calle de Alcalá und Puerta de Alcalá
Der berühmteste Torbogen von Madrid und eine der herrschaftlichsten Straßen der Stadt.

Plaza de Cibeles
In der Mitte des Platzes befindet sich der berühmte Brunnen Fuente de Cibeles. In jedem Winkel der Stadt erwartet Sie ein weiterer beeindruckender Palast.

Puerta del Sol
Es ist nicht nur das Zentrum von Madrid, sondern von ganz Spanien. Entdecken Sie die schöne Turmuhr und bummeln Sie durch die umliegenden Straßen.

Parque del Retiro
Die grüne Lunge von Madrid. Ein Ort, an dem man rundum entspannen und die Natur genießen kann. Entdecken Sie diesen herrlich weitläufigen Park.

Museo del Prado
Das wichtigste Museum von Madrid und eine der bedeutendsten Pinakotheken der Welt.

Centro de Arte Reina Sofía
Guernica ist das bedeutendste Werk dieses Museums. Doch auch die anderen Werke dieser wunderbaren Ausstellung von Picasso, Dalí oder Miró sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Museo Thyssen Bornemisza
Eine der wichtigsten Privatsammlungen der Welt, die sämtliche Stilrichtungen umfasst.

Einkaufen

Vom wirtschaftlichen und sozialen Standpunkt aus spielt die Handelstätigkeit in Aranjuez immer noch eine bedeutende Rolle für den Wohlstand und die Arbeitsmarktsituation der Stadt, die auch anderen Branchen Schwung verleiht.

Unternehmungen

Das Kultur- und Freizeitangebot in Aranjuez ist groß. Besichtigen Sie auf jeden Fall den Königspalast von Aranjuez mit seinen wunderschönen Gärten und Brunnen. Auch die Reise in die Vergangenheit mit dem berühmten Tren de la Fresa (Erdbeerzug), Spaziergänge durch die herrlichen Naturlandschaften, sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Aranjuez ist außerdem der perfekte Ort zur Ausübung verschiedener Sport- und Abenteuersportarten, wie zum Beispiel Kanufahrten, Ballonausflüge, Ausritte oder auch Fallschirmspringen im nahe gelegenen Ort Ocaña.

Zudem gibt es in Aranjuez ein großes Casino, in dem Sie nach Ihren Erkundungstouren durch die Stadt Unterhaltung und Entspannung finden.

Sind Sie mit Kindern unterwegs? Dann bietet sich der nur wenige Kilometer entfernte Themenpark Parque Warner Madrid an, wo Ihre Kinder viel Spaß mit den bekannten Helden der Warner-Filme haben werden.

In gastronomischer Hinsicht sind Sie in Aranjuez bestens versorgt: In allen Restaurants der Stadt erwarten Sie Köstlichkeiten aus dem Obst- und Gemüseanbaugebiet vor Ort und schmackhafte lokale Weine.

Und zum Abschluss Ihres Aufenthalts können Sie sich noch vollendete Entspannung im wunderbaren U Spa des Hotels Barceló Aranjuez gönnen – Sie werden sich danach wie neu geboren fühlen!

Geschichte

Auch wenn die aktuelle Geschichte von Aranjuez auf das Ende des Mittelalters zurückgeht, so gibt es doch Aufzeichnungen über einige wichtige historische Ereignisse und ständige Siedlungen seit der Frühzeit.

Es wurden Überreste aus der Altsteinzeit, der Jungsteinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit gefunden, wie zum Beispiel die keltischen Beile, bekannt als sogenannte „Blitzsteine“. Sie wurden von Völkern, die sich wahrscheinlich mit der Jagd, dem Weiden, der Landwirtschaft und dem Salpeter beschäftigten, verwendet.

Neben den archäologischen Überresten, die in dieser Gegend gefunden wurden, wird in Überlieferungen eine Siedlung seit der Römerzeit erwähnt. Polibius und Titus Livius erzählen von einem bedeutenden Kampf, in dem Hannibal ganz in der Nähe des Zusammenflusses von Tajo und Jarama den Sieg davontrug.

1171 unterstellte Alfons VIII. dieses Grenzgebiet dem königlichen Santiagoorden.
1178 wurde Aranjuez endgültig erobert und schon bald wurde die Stadt zum Sitz der großen Ordensmeister, die sich lange Zeit zur Erholung in dem Palast aufhielten, den sie dort errichteten, wo später einmal der Königspalast gebaut werden sollte. Daher ist das Santiagokreuz Bestandteil des Wappens von Aranjuez, das vom Ministerrat am 17. Februar 1956 angenommen wurde.
In der Zeit, in der der Tajo die Grenze zwischen Christen und Mauren bildete, und nach der Entstehung der Militärorden übereignete König Alfons VIII. das Castillo de Oreja dem Santiagoorden in Person seines Meisters und Gründers, Rodrigo Fernández de Fuente Encalada.

1272 wurde die Vereinigung Mesa Maestral de Santiago gegründet, welche die Ländereien von Aranjuez als Erholungsgebiet der Ordensmeister einbezog. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts gab der Ordensmeister Lorenzo Suárez de Figueroa den Bau eines Palastes neben dem heutigen Fluss in Auftrag, nördlich davon, wo sich der heutige Königspalast befindet. Dieser wurde im 18. Jahrhundert zerstört.

Aranjuez und die Könige

Die Verbindung von Aranjuez mit dem Königshaus begann unter der Herrschaft von Isabel I., die erreichte, dass Ferdinand V. 1489 zum Verwalter auf Lebenszeit des Gebietes des Santiagoordens ernannt wurde. Ab diesem Zeitpunkt kamen die Könige immer häufiger nach Aranjuez. Es wurden Umbauten im Palast vorgenommen und der einfache Jardín de la Isla (Inselgarten), bekannt als Garten der Königin, wurde neu gestaltet.

1520 wurde Gonzalo Chacón zum Vorsteher des Palastes ernannt und führte verschiedene hydraulische Arbeiten und Verbesserungen vor Ort durch.

1523 ging das ursprüngliche Weideland, die Dehesa de Aranjuez, in königliches Eigentum über, da es zur Mesa Maestral des Königs Karl I. gehörte, dem vom Papst Hadrian VI. die Meisterwürde des Santiagoordens und die lebenslange Verwaltung der Mesa Maestral übertragen worden war.

Karl I., ein passionierter Jäger, gab Umbauten in Auftrag und ließ den königlichen Wald, den Real Bosque, und die Casa de Aranjuez als Erholungs- und Jagdgebiete anlegen.

Zwischen 1534 und 1543 wurden Aranjuez die umliegenden Komtureien Otos, Oreja, Aceca und Alpajés übertragen und außerdem die Besitztümer des Vorstehers des Palastes, Weideland sowie die Ländereien von Dörfern und Adeligen.

König Philipp II. hatte eine überaus große Bedeutung für die Entwicklung von Aranjuez, da er die Stadt 1560 zum königlichen Sitz (Real Sitio) ernannte. Der Königliche Wald wurde immer größer und bedeutender. Bereits im Jahr 1550, als Philipp II. noch Prinz war, wurde mit dem Pflanzen von Bäumen begonnen. 1564 ordnete er eine neue Form des Inselgartens an, der nun um Blumenhecken, Statuen und Springbrunnen erweitert wurde. Es wurden Wasser- und Bewässerungsgräben und unzählige Obst-und Gemüsegärten sowie weitläufige Alleen mit Ulmen, Schwarz-Pappeln, Orangenbäumen, Jasmin und Weinranken angelegt.

1561 wurde beschlossen, unter der Leitung von Juan Bautista de Toledo und Juan de Herrera einen Palast zu errichten, der einer königlichen Residenz besser gerecht werden sollte. Andere Siedlungen wurden verboten. Der Königliche Sitz sollte nur dem König gehören.

Die nachfolgenden Monarchen setzten das Werk Philipps II. fort und gestalteten Aranjuez nach ihrem Geschmack. Einerseits ließen sie zahlreiche Bauwerke errichten und auf der anderen Seite verhinderten sie eine normale Entwicklung des Dorfes, indem sie nicht-königliche Ansiedlungen und Bauten verboten. So wurde Aranjuez zu einem riesigen monumentalen Privatgrundstück der Könige.

Dabei waren es die Bourbonen, die den letzten Anstoß dazu gaben, dass Aranjuez zu einem bedeutenden Sitz des königlichen Hofes wurde.

Der erste Bourbone, der sich in Aranjuez niederließ, war Philipp V. Während seiner Herrschaft und beeinflusst durch seine kultivierte französische Erziehung richtete der Monarch die Verwaltung der königlichen Sitze des Reisekönigtums vor Ort ein. Der Königliche Palast wurde erweitert und der alte Meisterpalast 1727. abgerissen. Hier ließen sich 700 Familien im Dienste des Königs nieder. Aus diesem Grunde wurde ein oberster Vorsteher oder Bürgermeister ernannt.

Um die geringe Bevölkerung aufzustocken, erlaubte Ferdinand VI. nun auch nichtkönigliche Ansiedlungen. Mit der Ankunft von Santiago Bonavía 1740 und der Hilfe von Alejandro González Velázquez wurde eine Planung für Aranjuez erarbeitet. 1747 begann die urbanistische Entwicklung der Stadt mit einer Vorplanung, die später von Sabatini und Juan de Villanueva ergänzt wurde. Es entstanden Straßen, Plätze und Gebäude nach bestimmten architektonischen Konzepten, die sich durch ihre Geradlinigkeit, Perspektive, Einheitlichkeit und Monumentalität auszeichneten. Und es wurden Bauvorschriften erlassen, damit Aranjuez eine harmonische Einheit bildete: Höhe der Häuser, Entwurf und Breite der Straßen, Fassaden … So wurde Aranjuez zum lokalen Zentrum für Industrie und Handel.

Karl IV. beendete die glänzende Epoche des königlichen Sitzes; er baute Brücken, die Casa del Labrador, ließ den Chinescos-Teich anlegen und die Häuser Casa de Marinos, Casa de Infantes sowie den Godoy-Palast und den Palast der Herzoge von Medinaceli errichten. Die goldene Zeit des königlichen Sitzes ging zu Ende aufgrund der schwierigen Situation, in die Aranjuez durch die äußerst schlechte Verwaltung und die fehlende Wirtschaftlichkeit der königlichen Besitztümer geraten war. Dies führte zu einer unpopulären Reform der Regierungsvorschriften mit dem Ziel, die Finanzen zu sanieren und den überhöhten Kosten des königlichen Sitzes entgegenzutreten.

1801 wurde unter der Herrschaft von Karl IV. der Vertrag von Aranjuez geschlossen. Spanien verbündete sich mit Napoleon, um mit geeinten Seemächten gegen England vorzugehen. Dieser Pakt wurde jedoch vom französischen Herrscher ausgenutzt, um drei Jahre später mit seinen Truppen in Spanien einzumarschieren. Dies war der Beginn des Unabhängigkeitskrieges.

1808 kam es in Aranjuez ausgelöst durch die Intrigen von Ferdinand VII. gegen den Minister von Karl IV, Manuel Godoy zur sogenannten Meuterei von Aranjuez (Motín de Aranjuez). Godoy schlug Karl IV. vor, sich per Schiff von Sevilla aus nach Amerika aufzumachen, um sich vor den französischen Truppen, die Spanien besetzt hielten, und dem allgemeinen Klima der Unzufriedenheit in Sicherheit zu bringen Ferdinand VII. und seine Getreuen widersetzten sich diesem Plan. In der Nacht des 17. März 1808 stürmte die Menge unter Führung von Anhängern Ferdinands das Haus von Godoy, der sich dort allerdings nicht aufhielt. Am Morgen des 19. März wurde Godoy aufgespürt und zum Quartier der Garde du Corps gebracht, wobei es Schläge auf ihn hagelte. Ferdinand schritt ein, verhinderte die Lynchjustiz und erreichte, dass sein Vater noch am selben Tag gegen Mittag abdankte. Kurz darauf musste Ferdinand selbst die Krone an Joseph Bonaparte, den Bruder von Napoleon, übergeben, dessen Spitzname „Pepe Botella“ auf seine Trinkfreudigkeit schließen ließ

Im September 1808 kam in Aranjuez der Zentralrat zusammen, der die Maßnahmen gegen Napoleon anführte und koordinierte.

1809 wurde in Aranjuez ein provisorischer Stadtrat gebildet, dessen erster Bürgermeister in der Geschichte der Stadt Domingo Gaspar Pérez war.

Am 2. Januar 1835 wurde das Amt des Statthalters des königlichen Sitzes abgeschafft und mit der Ernennung von José Ignacio de Ibarrola wurde am 9. September 1836 endgültig der Stadtrat von Aranjuez eingerichtet. Der Königliche Sitz wurde nun nicht mehr direkt vom Königreich regiert. Stattdessen gibt es nun die Stadtverwaltung der konstitutionellen Bürgermeisterämter.

1846 trat Gavino Ruiz, ein Liberaler aus Aranjuez, seine Nachfolge an. Es entstanden Schulen für Kinder, das Colegio de la Unión und die Landwirtschaftsschule Escuela de Agricultura.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die industrielle Entwicklung schwach, vorherrschend waren Handel und Großmarkt. Die königlichen Feiern im Frühjahr, die sogenannten Jornadas Reales de Primavera, wurden beibehalten. Hierzu gehörten auch die Feiern zu Ehren des Schutzpatrons San Fernando und die Viehmessen, wobei letztere kürzlich durch die Feiern zum Gedenken der „Meuterei von Aranjuez“ ersetzt wurden, die 1992 als „von nationalem touristischen Interesse“ deklariert wurden. Der in jenen Jahren erdachte „Tren de la Fresa“ (Erdbeerzug), sollte als erste spanische Bahnstrecke ursprünglich Aranjuez mit Madrid verbinden, sodass vor der Eröffnung dieser Strecke im Jahr 1851 bereits die Bahnverbindung Barcelona-Mataró in Betrieb war.

1899 erhielt Aranjuez den Titel einer Stadt und ist heute als „Königlicher Sitz und Stadt Aranjuez“ (Real Sitio y Villa de Aranjuez) bekannt. Seit 1930 werden die Jornadas Reales de Primavera nicht mehr gefeiert. 2001 wurde Aranjuez zur Kulturlandschaft und zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.