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Granada in 3 Tagen

In der Stadt der Alhambra scheint die Zeit sich zu verdichten, weil sie von Geschichte und Legenden überquillt.

Landschaften, Düfte, Aromen, Musik und Empfindungen verschmelzen auf dieser 72-stündigen Route, auf der Sie das Gefühl haben werden, eine alte Bekannte zu treffen. Denn wie sagte William Shakespeare: „Jeder neugierige Reisende trägt Granada in seinem Herzen, selbst wenn er sie nicht besucht hat.“

Tag 1 Tag 2 Tag 3

Tagesroute 1

10.00-13.30

Alhambra und Generalife

Das Wichtigste zuerst. Die maurische Festung aus dem dreizehnten Jahrhundert, die 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde, ist, um mit den alten arabischen Dichtern zu sprechen, das Diadem, das die Stadt Granada krönt. Ein Muss.

14.00-15.30

Restaurant des Parador de San Francisco

Die Terrasse dieses Hotels der spanischen Hotelkette Parador bietet uns die Möglichkeit, die Aussicht auf den Garten des Generalife zu genießen, während wir eine Auswahl von hispano-arabischen Spezialitäten probieren.

16.00-17.00

Torres Bermejas

Dieses geheimnisumwitterte Verteidigungsbollwerk, das durch eine Mauer mit der Alcazaba der Alhambra verbunden ist, könnte eventuell sogar älter sein als die maurische Festung selber und aus dem 11. Jahrhundert stammen.

17.30-19.30

Hammam Al-Ándalus

Nach so viel Kultur kann man dann erst mal Körper und Geist bei einem Dampfbad und einer Massage in diesem Hammam entspannen, das 1998 in einem original arabischen Bad aus dem 13. Jahrhundert erbaut wurde.

20.30-22.30

Zigeunertanz „Zambra“ im Sacromonte-Viertel

Der Zauber Granadas entfacht sich nachts in den berühmten Höhlen der Stadt, die als Schauplatz für diesen Gesang und Tanz mit maurischem Ursprung dienen, der von einigen der großen Künstlerfamilien des Flamenco berühmt gemacht wurde.

Tagesroute 2

09.30-13.30

Cahorros del Monachil

Nur acht Kilometer sind es von Granada bis zu dieser atemberaubenden Landschaft mit Schluchten und Hängebrücken über dem Fluss Monachil, wo Sie sich wie Indiana Jones in der Sierra Nevada fühlen werden.

14.00-15.30

Restaurant El Puntarrón

Nach dieser körperlichen Anstrengung gibt es nichts Besseres, als den Ausflug mit einem guten Eintopf und köstlichem Fleisch in diesem Restaurant mit ländlicher Hausmannskost im Dorf Monachil zu beenden.

16.30-18.30

Kathedrale und Königliche Kapelle

Zurück in Granada besuchen wir, wie es sich gehört, diesen schönen Renaissancetempel mit ihrem Mausoleum, die letzte Ruhestätte der Katholischen Könige, die nach der Eroberung der Stadt durch die Christen im Jahre 1492 erbaut wurde.

19.00-20.30

Platz Bib-Rambla und La Alcaicería

Es wäre schade, diesen tausendjährigen Platz, den Zeugen der gesamten Geschichte Granadas, und den alten arabischen Suq für Seidenstoffe zu vergessen, in dem es heute vor allem Kunsthandwerks- und Souvenirläden gibt.

21.00-22.30

Plaza de la Trinidad

Es ist immer eine gute Idee, den Tag in dieser zentral gelegenen Tapas-Gegend ausklingen zu lassen, die außerdem ein großartiges Nachtleben zu bieten hat, in dem traditionelle Kneipen mit Bars im Indie-Stil koexistieren.

Tagesroute 3

10.00-11.30

Carrera del Darro und Paseo de los Tristes

Am Ufer des Darro beherbergt die „schönste Straße der Welt“ die ältesten arabischen Bäder von Granada und mündet in eine Promenade mit künstlerischem Flair, deren Name auf keinem Stadtplan verzeichnet ist.

12.00-14.00

Das Albaicín (bis zum Aussichtspunkt San Nicolás)

Durch die verwinkelten Gassen des arabischen Viertels, das den Ursprung Granadas bildete, erreichen wir einen unübertrefflichen Aussichtspunkt mit Blick auf die Alhambra.

14.30-15.30

Mirador de Morayma

Ein Restaurant mit traditioneller granadinischer Küche in einem alten maurischen Carmen, in dem der Legende nach die Gattin von Boabdil während dessen Gefangenschaft lebte. Hervorragende Aussicht auf die Alhambra.

16.00-17.30

Hieronymitenkloster

Sehenswert sind der Renaissance-Kreuzgang dieses Klosters sowie das große Altarretabel seiner Kirche, unter dem der berühmte, auch als „Gran Capitán“ bekannte, Gonzalo Fernández de Córdoba begraben liegt.

18.00-20.00

Cármen de los Mártires

Im oberen Teil des Realejo-Viertels erwartet uns dieses Anwesen aus dem 19. Jahrhundert mit seinen romantischen Gärten, die auf den Resten des ehemaligen Klosters erbaut wurden, in dem der berühmte spanische Dichter San Juan de la Cruz (Heiliger Johannes vom Kreuz) seine Werke verfasste.

20.30-22.30

Spaziergang durch das Realejo-Viertel

Ein abschließender Spaziergang durch das alte jüdische Viertel, in dem die sephardischen Juden schon lange vor der Eroberung der Stadt durch die Araber lebten. Verlassen Sie Granada nicht, ohne die Christusstatue am Campo del Príncipe, den Cristo de los Favores, um die Erfüllung eines Wunsches zu bitten.

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