Alles Wissenswerte zu Thanksgiving 2017
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Alles, was man wissen muss, um Thanksgiving zu feiern

Amerikanische Filme und Serien haben uns die Kultur der Vereinigten Staaten mit der Zeit immer näher gebracht, so dass wir sogar einige ihrer Gewohnheiten übernommen haben. Wir alle kennen die amerikanische Version des Erntedankfestes und verschiedene damit verbundene Bräuche, aber was beinhaltet dieses Fest eigentlich genau und wie ist es entstanden?.

Was ist das? Thanksgiving 2017: Wir erzählen euch alles Wissenswerte, damit ihr dieses Jahr das wichtigste Fest der Vereinigten Staaten nicht verpasst

Der Ursprung von Thanksgiving 

Es gibt unzählige Legenden über den Ursprung des Erntedankfestes, aber viele sind der Meinung, dass das Fest in seiner heutigen Form zu Zeiten der Reformation entstanden ist. Auf der ganzen Welt jedoch gibt es Feierlichkeiten, die genau wie das Erntedankfest  als Dank für die erhaltenen Gaben nach erfolgreichen Ernten abgehalten werden.

In Kanada fand die erste Feier 1578 statt und wurde einige Jahre später zum Anlass der Ankunft von Fremden wiederholt.

In den heutigen Vereinigten Staaten wurde es 1620 von den ersten Einwanderern aus England ins Leben gerufen, die vor Armut und religiöser Verfolgung geflohen waren. Sie gingen in Plymouth an Land, das heute zum Bundesstaat Massachusetts gehört. Die Ureinwohner empfingen sie dort freundlich und brachten ihnen bei, das Land zu bestellen und zu jagen. Als Dank dafür, dass sie mit ihrer Hilfe den strengen Winter überstanden hatten, luden die Fremden die Ureinwohner zu einem üppigen Abendessen ein. Dieses Essen dauerte mehrere Tage und war der Ursprung  des wichtigsten Festes des amerikanischen Jahreskreises: Thanksgiving, das man also auf Deutsch mit „Erntedankfest“ übersetzen kann.

Wann wird Thanksgiving gefeiert?

Das erste Mal, dass Thanksgiving als offizielles Fest gefeiert wurde, war am 19. Februar 1795, dank des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, George Washington. Aber erst 1941 führte Präsident Roosevelt den vierten Donnerstag im November als offizielles, noch heute gültiges Datum ein.

Wie und wo feiert man Thanksgiving 2017

Thanksgiving ist die Gelegenheit für große Familientreffen, weshalb viele Amerikaner das ganze Land durchqueren, um diesen Tag zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern zu verbringen und gemeinsam zu essen. Es ist sehr üblich, ein Gebet zu sprechen, bei dem jeder für all das dankt, was er hat. Einer der Bräuche, die die symbolische Bedeutung dieses Tages hervorheben, ist es, armen Menschen zu helfen und Freunde und Familienmitglieder einzuladen, die sonst alleine wären.

Aber nicht nur in den Vereinigten Staat besteht diese Tradition. Heutzutage wird Thanksgiving auch in Kanada am zweiten Montag im Oktober gefeiert sowie an anderen Orten der Welt wie Liberia, Japan oder auch Deutschland an verschiedenen Tagen im Jahr. Auch die in den Vereinigten Staaten lebenden Lateinamerikaner haben sich dieses Fest zu eigen gemacht und feiern damit gleichzeitig die erhaltene Chance in ihrer neuen Heimat.

Es ist sehr üblich geworden, diesen besonderen Moment mit Freunden zu feiern. Und ebenso werden die freien Tage als Anlass genutzt, eine kleine Reise zu machen. Eine Holzhütte in den verschneidet Bergen oder ein Kurztrip nach Hawaii sind zwei attraktive Möglichkeiten, um für die Ernte zu danken und gleichzeitig ein neues Reiseziel zu genießen.

Auch in einigen Ländern der Karibik steht das Fest auf dem Kalender, weshalb eine Reise dorthin eine weitere Möglichkeit ist, die Traditionen rund um Thanksgiving zu entdecken. Das Hotel Royal Hideaway Playacar am paradiesischen Playa del Carmen in Mexiko hat ein ganzes Programm speziell für diesen Tag entwickelt: Shows, Yoga- und Zumbakurse, Workshops, um Truthähne zu gestalten und natürlich das passende Menü zum Anlass in den Restaurants des Hotels.

Das Menü: Was isst man zu Thanksgiving?

Der Truthahn ist traditionell das Hauptgericht beim amerikanischen Thanksgiving: gebraten oder aus dem Ofen und fast immer gefüllt mit einer Paste aus Mais und Salbei. Dazu isst man Süßkartoffeln, grüne Bohnen, Püree und Brötchen; obwohl man in jedem Haushalt kreativ ist und oft recht originelle Beilagen zubereitet werden. Zu diesem üppigen Essen wird meist Apfelwein mit Gewürzen getrunken. Und zum Nachtisch setzt ein Pekannusskuchen oder das Lieblingsbebäck, der Kürbiskuchen, diesem traditionsreichen Abendessen die Krone auf.

Und falls jemand nicht kochen kann oder möchte, bieten viele Supermärkte auf Anfrage fertig zubereitete Thanksgiving-Gerichte an, damit keine Familie auf das traditionelle Abendessen verzichten muss.

In den letzten Jahren ist es auch üblich geworden, dass immer mehr Restaurants und Hotels ein spezielles Thanksgiving- Menü anbieten. So zum Beispiel das Hotel Barceló Bávaro, das an diesem Tag ein besonderes Abendessen anbietet, damit man auch in der Dominikanischen Republik einen gefüllten Truthahn zu Thanksgiving essen kann.

Der Beginn der Weihnachtszeit

Eine der Traditionen, mit denen man in New York Thanksgiving beginnt, ist die beliebte Parade mit riesigen Luftballons, die von der Warenhauskette Macy‘s jedes Jahr in Manhattan veranstaltet wird, seit deren Mitarbeiter im Jahre 1920 mit dieser kuriosen Sitte begannen. Der Umzug endet mit dem Erscheinen von Santa Claus, der den Beginn der Weihnachtszeit einläutet.

So nutzen denn auch viele amerikanische Familien den Tag, um den Weihnachtsbaum aufzustellen und die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen. Am Tag darauf wird dann offiziell der Startschuss für das spannende Rennen um die Geschenke gegeben, die die Tannen in allen Häusern bis zum 25. Dezember schmücken werden.

Aus der Idee, am Anfang des Weihnachtsgeschäfts große Rabatte anzubieten, wurde der sogenannte „Black Friday“ geboren, der heutzutage bei Geschäften aller Art, auch On-line-Geschäften, auf dem Programm steht. Ein weiterer großartiger Plan, um Thanksgiving wie ein echter Amerikaner zu feiern.