Kunterbuntes Mexiko: Karibik-Feeling, Cenotes und Maya-Tempel %
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Kunterbuntes Mexiko: Karibik-Feeling, Cenotes und Maya-Tempel

Du fragst dich, wo du im kommenden Winter oder Frühjahr 2019 deinen Urlaub verbringen kannst? Es soll warm dort sein und du willst viel unternehmen? Wie wäre es dann mit Quintana Roo?

Quintana Roo ist ein Bundesstaat Mexikos, und obendrein ein besonders attraktiver: Er liegt direkt an der Karibikküste auf der Halbinsel Yucatán. Das Land ist größtenteils flach und mit herrlichem Regenwald bedeckt, dessen Dichte nach Süden hin zunimmt. Dort grenzt der Staat an Belize.

Die größte Stadt Quintana Roos ist das unter Touristen besonders beliebte Cancún, das als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge auf der Halbinsel gilt. Bis zur Stadtgründung in den 1970er Jahren war der Bundesstaat Quintana Roo noch weitgehend unberührt und zudem der bevölkerungsärmste Mexikos. Heute hat allein Cancún schon um die 725.000 Einwohner. Doch was genau macht die Gegend für Urlauber so interessant?

Mystische Höhlen zum Baden und Schnorcheln

Besondere Highlights der Gegend sind die riesigen Unterwasserhöhlen, die sogenannten Cenotes, die auch im angrenzenden Yucatán zu finden sind. Macht man sich hier auf eine (geführte) Erkundungstour, fühlt man sich wahrlich in eine andere Welt versetzt! Nicht vergessen solltest du deine Schnorchelausrüstung und evtl. eine coole Unterwasserkamera, bzw. GoPro. Die Sicht ist in den allermeisten Cenoten nämlich hervorragend, sodass du hier wunderbare Erinnerungsfotos machen kannst. Spannend ist beispielsweise die „Grand Cenote“, die nur wenige Kilometer nördlich von Tulum in einer Art Höhle liegt und glasklares Wasser speist. Aufgrund der Umgebung ist dieses relativ kühl — gerade bei heißen Temperaturen eine wunderbare Abkühlung!

Ein wenig unheimlicher aber dafür besonders stimmungsvoll sind hingegen die direkt nebeneinander liegenden Cenoten „Xkeken“ und „Samula“: Hier kommen nur ein paar helle Lichtstrahlen durch kreisrunde Öffnungen in der Decke, was die Cenotes sehr geheimnisvoll wirken lässt. Das Wasser ist dennoch wunderbar klar, sodass man viele kleine Fische sehen kann! Da sie nur knappe 15 Autominuten vom Städtchen Valladolid entfernt liegen, mag es sich durchaus lohnen, diese Ausflugsziele miteinander zu kombinieren. So kannst du dir zum Beispiel erst die Cenoten ansehen und anschließend noch einen netten Stadtbummel durch Valladolid unternehmen. Zahlreiche Kolonialbauten, die doppeltürmige „Iglesia San Gervasio“, das große Kloster „San Bernardino de Siena“ und die farbenfrohen Wohnhäuser sind auf jeden Fall einen kurzen Stopp wert. Wer mag, kann sich auch einen Coffee to go holen und eine kleine Rast im hübschen „Parque Principal“ mit seinen schattenspendenden Bäumen einlegen.

Die Blauschattierungen der Riviera Maya

Im Bundesstaat Quintana Roo liegt quasi direkt an der Riviera Maya die hübsche und flache, oberirdische „Cenote Azul“, auch bekannt als „Lagune der sieben Farben“. Aufgrund ihrer guten Zugänglichkeit ist sie besonders gut geeignet, wenn man mit Kindern unterwegs ist! Natürlich kannst du von hier aus aber auch innerhalb kürzester Zeit am Meer sein und im herrlichen karibischen Wasser baden! Das Wasser ist türkis-blau und verschafft dir Karibikfeeling pur!

Von hier aus ist es übrigens auch nur ein Katzensprung zum Barceló Maya Palace — einem traumhaften 5-Sterne-Hotel, das sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Wer eine erstklassige Unterkunft direkt am feinen mexikanischen Sandstrand sucht, ist in diesem Hotel genau richtig! Auch Kinder haben hier ein tolles Unterhaltungsprogramm: Drei großzügige Pools, der Kids-Club und ein 18-Loch-Minigolfplatz sorgen für jede Menge Abwechslung. Wasserratten dürfen sich Tauchausflügen, Schnorchelkursen oder Jet-Ski-Touren anschließen und sogar zum Hochseefischen anmelden.

Alte Maya-Ruinen an der Karibikküste

Wer sich lieber etwas Kulturelles anschaut, kann dies ebenfalls in unmittelbarer Nähe tun: Der „Parque Nacional Tulum“ liegt direkt am Meer und zählt zu den bereits seit dem 13. Jahrhundert von den Maya besiedelten Gebieten Mexikos. Im 14. Jahrhundert war Tulum sogar eine der größten Städte der gesamten Yucatán-Halbinsel! Es wird vermutet, dass die Stadt aufgrund ihrer günstigen Lage am Meer ein wichtiger Handels-Umschlagplatz war und außerdem über ein ausgeklügeltes Verteidigungssystem verfügte. Heute kann man das komplett rechtwinklige Areal mit einer Fläche von 385 auf 165 Metern besichtigen. Von den ehemaligen Maya-Wohnhäusern sind zwar nur noch die Grundmauern übrig, doch der „Tempel des herabsteigenden Gottes“ (Templo del Dios Descendente), „Tempel des Windes“ (Templo del Dios del Viento), der „Freskentempel“ (Templo del Friese) sowie das „Schloss“ (Castillo) sind auf jeden Fall noch einen genaueren Blick wert. Imposant präsentieren sich auch die alten Wachtürme und astronomischen Stätten, die zur Beobachtung des Sternenhimmels genutzt wurden. Letztere dienten übrigens auch der Erstellung und Kontrolle des Maya-Kalenders, der noch heute Archäologen aus aller Welt in großes Staunen versetzt!

Tipp: Wenn du gleich früh morgens zu den Ruinen von Tulum fährst, kannst du bei gutem Wetter einen fantastischen Sonnenaufgang über dem „Castillo“ sowie der darunterliegenden Bucht erleben — die Ruinen liegen ja gleich am Meer. Zu Sonnenaufgang ist es hier noch sehr ruhig; ein idealer Zeitpunkt, um im kristallklaren Wasser vor Tulum zu schwimmen! Und vielleicht kannst du dir ja sogar vorstellen, wie hier einst die Handelsschiffe der Maya ihre Ware und Beute an Land brachten…