Memorial Day 2017: Kurztrips von New York aus
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Memorial Day 2017: Kurztrips von New York aus

Memorial Day 2017: Kurztrips von New York aus

Am letzten Montag im Mai wird in den Vereinigten Staaten jedes Jahr der Memorial Day zu Ehren der im Krieg Gefallenen gefeiert. Es ist einer der beliebtesten Feiertage der Amerikaner für Kurztrips. Hier ein paar der beliebtesten Ausflugsziele von New York aus.

Wochenendausflüge am Memorial Day 2017

Havanna

memorial day 2017

Direktflug nach Havanna: dreieinhalb Stunden

Sehenswertes: zu einem Besuch der kubanischen Hauptstadt gehört natürlich immer ein Spaziergang durch die pittoresken Straßen der Altstadt, vorbei an historischen Gebäuden wie der Kathedrale und dem Castillo de la Real Fuerza (Festung der königlichen Streitkräfte) und an Plätzen wie dem Plaza de Armas oder dem Plaza San Francisco. Von dort aus kann man in die Calle Obispo einbiegen, in Richtung des Barrio Chino (Chinatown), des Capitolio (Kapitol) und des Parque Central (Stadtpark).

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Um mehr über die Geschichte des Landes zu erfahren, sollte man das Museo de la Revolución (Revolutionsmuseum) besuchen. Auch der moderne Stadtteil Vedado ist einen Besuch wert. Dort befindet sich die berühmte Eisdiele Coppelia. Wenn man ein bisschen mehr Zeit mitbringt, sollte man auch die Strände der Ostküste besuchen.

Kulinarisches: Die kubanische Küche ist aus Einflüssen verschiedener Kulturen entstanden, von der spanischen bis hin zur afrikanischen. Auch die arabische und andere karibische Küchen haben ihre Spuren hinterlassen. Tropisches Obst und Gemüse kommen immer auf den Tisch, genau wie frischer Fisch und zu besonderen Anlässen auch Hummer. Einige der typischsten Gerichte sind Ropa Vieja, Reis mit Hühnchen, Ajiaco oder auch Moros y Cristianos (zu Deutsch: Mauren und Christen).

Ein Muss: Spaziergang am Malecón in der Abenddämmerung.

Cancún

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Direktflug nach Cancún: vier Stunden.

Sehenswertes: Wenn man vor allem Sonne und Strand genießen und sich bei einem guten Buch und einem Vitamin-Shake erholen möchte, dann gibt es hierfür keinen besseren Ort als die tropischen Strände von Cancún. Das Royal Hideaway Playacar hat alles, was man dafür benötigt.

Kulinarisches: die Küche von Quintana Roo ist vielfältig und herzhaft. Cochinita Pibil (ein Schweinebraten) ist das bekannteste der typischen Gerichte, aber man sollte auch die Tacos mit Garnelen probieren, den Fisch vom Grill oder die Meeresfrüchtesuppe, dazu am besten eine kühle Michelada (mexikanisches Biermischgetränk) oder einen Cocktail.

Ein Muss: Baden in einem Cenote (am besten mit Schnorchel).

Aruba

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 Direktflug nach Oranjestad: vier Stunden zwanzig Minuten

Sehenswertes: Mit kaum 32 km Länge und 10 km Breite ist Aruba sehr leicht zu erkunden. Darum bietet es sich an, einen Geländewagen zu mieten und sich die ganze Insel anzusehen. Unter anderem kann man so ihre kristallklaren Strände entdecken (Eagle Beach, Palm Beach, Baby Beach, Hadicurari Beach, etc.), die regelmäßig in den Listen der besten Strände der Welt zu finden sind.

Der Nationalpark Arikok bietet eine wüstenartige Landschaft mit gut ausgeschilderten Wanderwegen, auf denen man die Flora und Fauna des Parkes entdecken kann, vor allem Vögel und Leguane. In seinem Inneren befinden sich auch Piktogramme des inidigenen Volkes der Arawak.
In Hudishibana, Nahe des nordwestlichen Punktes der Insel, befinden sich die großen Sanddünen und der California-Leuchtturm, der seinen Namen zu Ehren eines gleichnamigen Schiffes erhalten hat, das vor dieser Küste gesunken ist. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht. Ein weiterer charakteristischer Ort Arubas sind die Felsformationen von Ayo, die aus riesigen Monolithen bestehen, deren Ursprung bisher nicht geklärt werden konnte.

Kulinarisches: die Küche der Insel wurde von den verschiedenen Kulturen geprägt, die sich hier im Laufe der Zeit niedergelassen haben: Holländer, Spanier, Afrikaner, Asiaten… das spiegelt sich in so unterschiedlichen Gerichten wie der holländischen Erbsensuppe, Bami Goreng (gebratene Nudeln), Nasi Goreng (gebratener Reis mit verschiedenen Zutaten), Pastechi (gefüllte Pastetchen) oder den Johnny Cakes (Maiskuchen) wider.

Ein Muss: man sollte sich Zeit für einen Besuch von Oranjestad nehmen, der eigentümlichen Hauptstadt der Insel, wo man auch hübsche Souvenirs finden kann.

 New Orleans

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Direktflug nach New Orleans: drei Stunden zehn Minuten von New York aus, eine Stunde von Miami.

Sehenswertes: In der Welthauptstadt des Jazz und wichtigstem Hafen des Mississippi sollte man sich als erstes das French Quarter (oder auch Vieux Carré) ansehen. Dieses historische Viertel ist mit seinen europäischen und amerikanischen Einflüssen, seinen bunten Häusern und Eisengeländern das Aushängeschild der Stadt. Andere interessante Viertel sind das Garden District mit seinen Südstaaten-Villen und das Warehouse District, das kulturelle Zentrum der Stadt. Aber um New Orleans von seiner authentischsten Seite zu erleben, sollte man sich über das Musik- und Festivalprogramm informieren, denn davon hat die Stadt genug zu bieten.

Kulinarisches: die Cajun-Küche ist einfach herrlich. Eines der typischsten Gerichte ist Gumbo, ein Eintopfgericht mit Reis, das mit Gambas, Meeresfrüchten, Hühnchen oder anderem Fleisch zubereitet werden kann. Weitere Leckerbissen sind die Po-Boys und die Muffulettas, die typischen Sandwichs der Stadt, das Crawfish Étouffée (gedünstetes Flusskrebsfleisch) oder auch die Beignets, eine Art Krapfen, die mit Puderzucker bestreut zu Milchkaffe gegessen werden.

Ein Muss: Die Baumwoll- und Zuckerplantagen am Mississippi-Ufer in New Orleans oder dem nahegelegenen Baton Rouge.