Shop till you drop! Madrid: Einkaufsparadies für jeden Geldbeutel
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Shop till you drop! Madrid: Einkaufsparadies für jeden Geldbeutel

Madrid ist nicht nur Spaniens Hauptstadt, sondern auch ein wahrer Touristenmagnet! Die entspannte Atmosphäre in der Stadt und das zumeist gute Wetter lassen hier fast das ganze Jahr über Urlauber einfallen. Besonders beliebt ist die Stadt aber bei Shopaholics: denn gerade Kleidung und Schuhe sind in Madrid noch immer deutlich günstiger, als im Rest Mitteleuropas!Hier sind unsere ultimativen Tipps für Shopping-Fans:

 

Tipp # 1: Sucht euch ein gut gelegenes Hotel! Wer in Madrid shoppen will, braucht kurze Wege und damit eine vernünftige Ausgangslage. Super liegt zum Beispiel das Barceló Torre de Madrid: Erst Anfang 2017 eröffnete es direkt an der Plaza de España – und damit mitten im Herzen der spanischen Hauptstadt! Designermöbel, überdimensionale Gemälde, Spiegel, bunte Farben und Akzente aus Gold und Silber machen den neuen Look aus – immerhin ist das Barceló Torre de Madrid das erste offizielle Partnerhotel der jährlich in der Hauptstadt stattfindenden Mercedes Benz Fashion Week!

Besonders cool: Das Hotel bietet seinen Gästen neuerdings an, mit verschiedenen Locals auf Shopping-Tour zu gehen! Auf Wunsch könnt ihr also mit der persönlichen Modeberaterin Mayte de la Iglesia durch die hippsten Boutiquen Madrids ziehen, euch von den  Schneidern Paul García de Oteyza und Caterina Pañeda neue Stoffe und Muster zeigen lassen oder eine Stadtführung mit Pilar Berrozpe unternehmen, der das Unternehmen „Madrid Original“ gegründet hat und seinen Gästen heute die künstlerische Seite Madrids näherbringen will. Aber auch Stadt- und Nachtführungen mit Bloggern, Fotografen und anderen Künstlern sind möglich: Pepino Marino und Crawford nehmen euch zum Beispiel zu den schicksten Plätzen und besten Nachtclubs der Stadt mit. Mit ihnen an der Seite kommt ihr direkt in die coolsten VIP-Bereiche – ganz ohne anzustehen!

Tipp # 2: Sonntags findet auf der Plaza de Cascorro sowie mehreren anliegenden Straßen „El Rastro“ statt. Er ist der beliebteste Flohmarkt Madrids und auch einer der ältesten – denn sein Ursprung reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück! Wer sich durch die Straßen treiben lassen möchte, um nebenbei ein wenig zu stöbern, ist hier genau richtig. Es ist Geduld und Muße gefragt, wenn mehr als tausend Händler ihre Waren anbieten: Bilderrahmen, selbstgemachter Schmuck, Marionetten und andere Puppen, Second-Hand-Kleider, Kunsthandwerk, Ramsch oder gar Antiquitäten sind nur ein paar der Dinge, die auf dem riesigen Straßenmarkt zu finden sind. Die Stimmung ist turbulent und ausgelassen: Es wird getauscht, gefeilscht, gestritten, aber immer auch gelacht. Der Rastro ist übrigens nicht minder für seine Bars und Tavernen bekannt, in denen man der Tradition eines Gläschen Bieres zu ein paar Tapas frönen kann.

 

Tipp # 3: Wer mit System shoppt, fliegt im Januar und Februar oder Juni, beziehungsweise Juli, nach Madrid. Dann finden nämlich die sogenannten „rebajas“, die Schlussverkäufe, statt. Zu dieser Zeit kann man in vielen Läden echte Schnäppchen ergattern. Bedenken sollte man aber  unbedingt, dass die Siesta den Spaniern heilig ist: Traditionelle Geschäfte öffnen unter der Woche von 10 bis 14 Uhr und schließen dann zur Mittagszeit, um erst wieder um 17 Uhr aufzusperren. Am Samstag sind die Boutiquen meist nur vormittags geöffnet. Nur Kaufhäuser und große Ketten bleiben länger offen und verzichten meist auch auf die dreistündige Mittagspause. Am Sonntag dürfen ausschließlich kleine Geschäfte mit begrenztem Warenangebot öffnen, Buch- oder Plattenläden zum Beispiel. Für die anderen Läden legt die Regierung üblicherweise eine bestimmte Anzahl an verkaufsoffenen Sonntagen fest – meist sind es die Sonntage der umsatzstarken Monate August und Dezember.

Tipp # 4: Während die Calle Fuencarral vor nicht allzu langer Zeit noch eine etwas düstere, ja fast zwielichtige Durchfahrtsstraße war, ist sie heute eine der hippsten Modemeilen der Stadt. Einst fand man hier fast ausnahmslos Grunge-Outfits, viel Lack und Leder und wilde Biker-Jacken. Nach und nach eröffneten aber kleine, ausgefallene Boutiquen für junge Leute, bevor sich plötzlich auch etablierte Marken wie Mango, Diesel oder gar der Barceloneser Stardesigner Custo niederließen. In der Hausnummer 45 findet man den Mercado de Fuencarral ein mehrere Stockwerke hohes Kaufhaus für Madrids coole Jugend. Schuh-Liebhaber können sich in der Seitenstraße Augusto Figueroa austoben. Shop till you drop!

 

Tipp # 5: Wer auf High Fashion steht, findet diese in der Calle Serrano, wo noch etwas konservativere Vorstellungen von gutem Kleidungsstil vorherrschen. Hier haben sich sämtliche große spanische Modemacher und -marken niedergelassen: Adolfo Domínguez, Loewe, La Perla und Carolina Herrera sind nur ein paar davon. Auch die Juweliere Carrera y Carrera und Suárez haben ihren Standort in der Calle Serrano.

 

Tipp # 6: Nach einer ausgiebigen Shoppingtour verlangt der Körper nach Stärkung! Diese bekommt man im Mercado de San Miguel, der als Madrids schönster Markt gilt und praktischerweise mitten im touristischen Zentrum liegt. Er befindet sich in einer traditionellen, aus Gusseisen errichteten Halle mit hohen Bögen und ist innen doch modern gestaltet. Über 30 Stände repräsentieren hier die gastronomische Vielfalt Spaniens: Vinotheken reihen sich an Tapas-Bars, Cafés, Obst- und Gemüse- sowie Käse- und Schinkenstände. Eine gastronomische Buchhandlung, ein hübscher Blumenladen sowie ein Designershop runden das Angebot der Halle ab. Hier kann man sich wirklich von einer Köstlichkeit zur nächsten schlemmen und den Tag so ganz gemütlich ausklingen lassen!