Was kann man in Granada unternehmen?: die Alhambra entdecken
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Was kann man in Granada unternehmen?: die Alham...

Was kann man in Granada unternehmen?: die Alhambra entdecken

“Ich weiß nicht, wenn ich diese Erde, auf der ich stehe, Himmel genannt habe, wenn dies unten das Paradies ist, was ist dann die Alhambra, der Himmel?”: So wurde die nasridische Stadt vom Schriftsteller Lope de Vega in seinen Reimen beschrieben. Granada ist viel mehr als nur die Alhambra, aber während Ihres Aufenthalts werden Sie sie fast nie aus den Augen verlieren. Genießen Sie sie aus allen Perspektiven, als würden Sie sie durch ein Kaleidoskop betrachten.

Was kann man in Granada in einen Wochenende unternehmen?

Von innen: Man sollte unbedingt einen Besuch in dieser alten nasridischen Stadt einplanen, welche zum Weltkulturerbe ernannt wurde. WICHTIG: Bereiten Sie Ihren Besuch frühzeitig vor. Die Nachfrage nach Eintrittskarten ist sehr hoch, weshalb Sie mindestens einen Monat Vorlauf benötigen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Die Eintrittskarte (die ca. 14 Euro kostet) beinhaltet auch den Zutritt zur Alcazaba, den Nasridenpalästen, dem Generalife und dem Palast Karls V. Sie können zwischen einem Besuch am Tag und in der Nacht wählen. Bei Letzterem werden Sie sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht fühlen.

Von wo aus können Sie die Alhambra außerhalb der Anlage genießen?

Paseo de los Tristes: Suchen Sie ihn nicht im GPS: dort taucht er nicht auf. Denn der offizielle Name ist Paseo del Padre Manjón. Alle Bewohner Granadas kennen den Weg aber unter dem Namen Paseo de los Tristes (Weg der Trauernden), in Erinnerung an die Trauerzüge, die hier im 19. Jahrhundert stattfanden. Von hier können wir die Alhambra von oben bewundern, während wir dem Rauschen des Río Darro lauschen, welcher parallel zu dem Weg verläuft. Begleitet werden wir dabei von spanischer Gitarrenmusik und dem Trubel der Spaziergänger.

Sacromonte: Am Ende des Paseo de los Tristes erhebt sich Sacromonte zwischen Feigenkakteen und weiß getünchten Wänden. Dies ist ein malerisches Viertel, in dem schon immer Zigeuner, Bohemiens und Künstler lebten. Kommen Sie am Abend hierher, um in seinen Wohnhöhlen oder ‘Zambras’ den Flamenco zu spüren und nehmen Sie als Geschenk einen Panoramablick auf die beleuchtete Alhambra mit, die sich hier zwischen den Gassen erhebt.

Der Aussichtspunkt San Nicolás: Die beste Aussicht haben wir uns für den Schluss aufgehoben. Im labyrinthischen Stadtteil Albaicín auf einem kleinen Platz in privilegierter Lage befindet sich der Punkt, von dem aus Sie “das” Foto der Alhambra machen können, welches Sie dann in den sozialen Netzwerk teilen: Von hier sieht man das gesamte Gebäude mit der Sierra Nevada im Hintergrund. Machen Sie das Foto am Abend im Licht des Sonnenuntergangs. Diesen Anblick werden Sie nie vergessen.

Und wenn Sie schon im Himmel sind, dann gibt es nichts Besseres als wie ein Prinz im Occidental Granada und Allegro Granada, oder wenn Sie auf Geschäftsreise sind, im Barceló Granada Congress, zu übernachten.