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Urlaub mit der ganzen Familie: Wie Erholung tro...

Urlaub mit der ganzen Familie: Wie Erholung trotz unterschiedlicher Bedürfnisse gelingt

Urlaub – für viele die lang ersehnte, schönste Zeit des ganzen Jahres! Endlich hat man mal ganz in Ruhe Zeit für die eigenen Bedürfnisse, kann alle Viere von sich strecken und den Kopf mal richtig ausrauchen lassen. Allerdings sind oft auch die Ansprüche ungewollt hoch: Denn wenn man schonmal Zeit zusammen hat, dann soll diese auch bitteschön optimal genutzt und ausgekostet werden. Und vor allen Dingen mit allerhand spannenden Abenteuern gefüllt werden, an die sich die ganze Familie noch jahre-, am besten gar jahrzehntelang erinnern!

Dabei war doch Urlaub früher einmal so einfach… Wenn sich Eltern verblichene Fotos von ihrer Kindheit ansehen, erkennen sie sich selbst beim Eisschlecken, beim Sandburgen-Bauen am Meer oder beim faulen Herumlümmeln auf einer klapprigen Strandliege wieder. Was man auf den Bildern natürlich nicht sieht: Den langen Stau während der Anreise, wie man sich auf einem der kurvigen Bergpässe ausladend übergeben musste und die flirrende Hitze, die Auto und Urlaubszimmer ohne Klimaanlage zuweilen in wahre Hexenkessel verwandelte! Kein Wunder also, dass Eltern rückblickend gerne verschleiern (oder auch verdrängen), wie „anstrengend“ so ein Familienurlaub auch vor vielen Jahren schon sein konnte!

Aber wie schafft man es heute, die einzig freie Zeit im Jahr wirklich zu genießen? Wir verraten euch Tipps und Tricks, wie ihr mit der Familie allerhand erleben könnt und euch dennoch dabei erholt:

  1. Die ganze Familie an der Urlaubsplanung beteiligen

Es gibt nichts Schlimmeres als falsche Erwartungen! Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Kinder (sofern sie sich natürlich schon ernsthaft dazu äußern können) in die Planung einzuweihen. Wer will was im Urlaub tun? Liebt die jüngste Tochter zum Beispiel Pferde über alles, wäre es schön, wenn man vor Ort mal einen Reitausflug buchen könnte. Wollen alle baden und ins Meer springen, sucht man sich am besten ein Hotel in Strandnähe zum Verweilen. Will man abends aber auch mal Bummeln oder gar shoppen gehen, muss die Unterkunft so gelegen sein, dass man nicht immer ein Auto benötigt, sondern im Bedarfsfall auch mal zu Fuß in den nächsten Ort schlendern kann.

 

  1. Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Einen Tag vor Abflug noch schnell Sonnenmilch besorgen und Mückensprays einkaufen, Bekannte zum Briefkasten-Leeren und Garten gießen organisieren, Packen in letzer Minute und ein Abflug direkt noch am letzten Schultag. All das bedeutet Stress pur! Wer entspannt in die Ferien starten will, sollte mindestens eine Woche vor Urlaubsbeginn mit den Vorbereitungen beginnen. Wer mit Packlisten arbeitet, minimiert zudem die Gefahr, etwas Wichtiges daheim zu vergessen.

 

  1. Die Arbeit zuhause lassen

Auch wenn man heutzutage vielleicht dazu tendiert, den Laptop mit in den Urlaub zu nehmen: Die wertvollste Zeit des Jahres sollte ganz der Familie gehören! Daher tut man sich keinen Gefallen, wenn man die Morgen und Abende mit Emails, Projektplänen & Co. „vergeudet“. Abschalten und Ausspannen heißen die einzigen „To-Do’s“ für den gemeinsamen Jahresurlaub! Gilt übrigens genauso für Schulhefte und Vokabelkarten, die am besten gleich zuhause bleiben…

 

  1. Ruhig mal etwas getrennt voneinander unternehmen

So schön die gemeinsame Familienzeit auch ist – sie kann auch gehörig anstrengen! Gerade, wenn unterschiedliche Bedürfnisse vorherrschen, ist es oft sinnvoller, sich auch mal ein paar Stunden zu trennen. Ein einsamer Strandspaziergang der Eltern, während die Kinder im Kids-Club des Hotels beschäftigt werden, ein sportlicher Vater-Sohn-Kajak-Ausflug allein unter Männern oder ein Stadtbummel nur für Mama und Tochter kann die Stimmung aufhellen. Denn es wäre doch sehr ungewöhnlich, wenn immer alle genau die gleichen Vorstellungen von der aktuellen Tagesplanung hätten…

  1. Sport und Aktivitäten einbeziehen

Gerade Kinder brauchen Action und Bewegung. Mit der richtigen Unterkunft kann man diesen Bedürfnissen meist ganz einfach gerecht werden. In Familienhotels, wie beispielsweise dem Occidental Isla Cristina in Südspanien, ist jede Menge Abwechslung geboten: Biken, Kitesurfen oder Tauchen lassen hier garantiert keine Langeweile aufkommen. Das Tauchen können beispielsweise schon Kinder ab zehn Jahren im hoteleigenen Pool unter Anweisung der erfahrenen Tauchschule „Isla Sub“ erlernen. Anschließend geht es dann hinaus ins Meer, wo vielleicht der Papa und die älteren Geschwister gerade das Kitesurfen üben.

 

  1. Den Urlaub „künstlich“ verlängern

Ein letzter wichtiger Tipp: Wenn Freunde und Bekannte denken, dass der Urlaub bereits einen Tag früher beginnt, hat man vor der Abreise schon ein wenig mehr Ruhe. Das gleiche gilt für die Rückkehr: Sagt man Geschäftspartnern, dass man erst zwei Tage später als tatsächlich zurückkehrt, hat man nach dem Urlaub eine kleine Schonfrist zum Wiedereinfinden und nicht sofort am ersten Arbeitstag schon neu eingetragene Meeting-Termine oder pausenlos das Telefon klingeln. Diese Übergangstage sind essentiell, damit die gerade eingekehrte Erholung nicht nach ein paar Tagen schon wieder verpufft, sondern noch möglichst lange nachwirkt.