Auf einen Sprung in die Weltmetropole Istanbul - Pin and Travel

Auf einen Sprung nach Istanbul

Istanbul ist in etwa zweieinhalb Stunden gut und teils unerwartet günstig mit dem Flieger ab verschiedensten deutschen Flughäfen zu erreichen. Und zukünftig soll die Anbindung noch besser werden. Der Ende Oktober 2018 eröffnete dritte Flughafen der Stadt. Dieser soll nach und nach zum größten Flughafen der Welt ausgebaut werden und lässt somit auf noch mehr Direktverbindungen in die türkische Metropole am Bosporus hoffen. Ein langes Wochenende oder ein ausgedehnter Stopover auf einem Langstreckenflug. Ein Besuch der früheren Hauptstadt der Türkei lohnt sich allemal. Die weltweit einzigartige Transitlage zwischen zwei Kontinenten, sowie zwischen dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer macht die Stadt zu einem der wichtigsten nationalen und internationalen Knotenpunkte. Dank der bewegten knapp 2700-jährigen Geschichte mit römischen, byzantinischen und osmanischen Herrschern kannst Du in Istanbul durch eine der vielfältigsten historischen Altstädte bummeln, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Was erwartet Dich?

Natürlich unzählige weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die Blaue Moschee, in der bis zu 10.000 Personen Platz finden, direkt daneben die berühmte Kathedrale Hagia Sophia, die seit Jahrzehnten als Museum fungiert. Außerdem die Paläste Topkapi und Dolmabahce, in denen einst osmanische Sultane mit ihren Familien und ihrem Harem residierten. Ganz weit oben auf der Liste vieler Besucher steht auch der Große Basar mit rund 4.000 Shops. Dort ist von Antiquitäten über Bücher, Geschirr, Handtaschen, Kleidung, Schmuck bis hin zu Teppichen absolut alles zu finden. Vielleicht hast Du sogar die Filmszene von „Skyfall“ vor Augen, in der Daniel Craig als James Bond mit einem Motorrad durch die schier unendlichen Gänge des Marktes jagt? Ein weiteres Eldorado für Shoppingfans ist der Ägyptische Basar.  Er ist vor allem für die angebotenen Gewürze, türkischen Spezialitäten aus dem ganzen Land und Süßigkeiten bekannt.

Die blaue Moschee in Istanbul

Der Innenraum der blauen Moschee

Auf den Spuren der Locals

Jedes Jahr reisen rund zehn Millionen Touristen aus aller Welt in das frühere Konstantinopel. Schnell kommt die Frage auf, ob die Stadt nicht eine einzige Menschenmasse ist, die aus Bussen und Straßenbahnen quillt und in schier unendlichen Schlangen auf den Einlass in eine der vielen Attraktionen wartet. Nein, das ist glücklicherweise nur an ein paar Stellen der Fall. Istanbul hat unerwartet viele Facetten und Gegenden, die es sich zu entdecken lohnt. Am besten heftest Du Dich an die Fersen der Locals und biegst in eine der unscheinbaren, verwinkelten Gassen ab. Nur wenige Meter abseits vom Trubel lassen sich die wöchentlichen Straßenbasare entdecken, auf denen die Einheimischen ihre Lebensmittel kaufen, aber auch das ein oder andere schöne Souvenir zu ergattern ist.

Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang durch das jüdisch geprägte Viertel Balat. Am Goldenen Horn gelegen, kann man sich stundenlang in einem Irrgarten aus herrlichen Gassen verlieren, die an bunten Häusern, netten Cafés, griechischen und armenischen Kirchen und Synagogen vorbeiführen. Wo man auch hinschaut, kann man den Alltag der Einheimischen beobachten: vor den Türen sitzen ältere strickende Damen, zwischen den teils einsturzgefährdeten Häusern sind Wäscheleinen gespannt. Katzen rekeln sich faul in der Sonne, es sind kaum Autos unterwegs und auf der Straße eifern Kinder ihren Idolen aus der Süper Lig nach, in der gleich drei Istanbuler Fußballclubs vertreten sind.

Der berühmte Taksim Platz in Istanbul

Eine verschneite Straßenbahn am Taksim Platz

Ab nach Asien

Als unerwartet authentisch stellt sich auch ein Ausflug auf die asiatische Seite der Stadt heraus. Von der Galatabrücke für etwa einen Euro mit der öffentlichen Fähre entspannt zu erreichen, triffst Du hier nur vereinzelt Touristen. Das Viertel Kadiköy gilt mit seinen vielen Bars und Clubs als jüngere und hippere Version von Beyoglu auf der europäischen Seite. Wer sich ohne großen Plan auf den Weg macht, entdeckt garantiert viele kleine Boutiquen, Cafés und Restaurants, in denen sich vor allem Studenten und Einwanderer tummeln. Wie in Balat spricht so gut wie niemand Englisch oder Deutsch und es gilt Hände, Füße und im Zweifelsfall Handyfotos einzusetzen. Dafür wird Gastfreundschaft großgeschrieben und der Lahmacun oder das gegrillte Fischbrötchen schmecken gleich doppelt so gut.

Auch das asiatische Viertel Üsküdar wird auf der typischen Sightseeing-Tour kaum besucht. Auf den Treppen rund um den Leanderturm, die älteste Burg der Stadt, legen die Cafés massenweise Kissen und Teppiche aus, so dass es hier den vermutlich bequemsten Tee, Kaffee oder Sahlep mit einem der schönsten Ausblicke (Foto-Hotspot!!) auf das Häusermeer der europäischen Seite gibt.

Streetart und mehr

Zurück in Europa verwundert die historische rote Straßenbahn, die einige Postkarten ziert, wahrscheinlich nur die wenigsten. Sie gilt seit Jahren als Wahrzeichen und zuckelt im Bezirk Beyoglu auf einer Länge von 1,4 Kilometern durch die Einkaufsstraße Istiklal Caddesi bis zum Taksim-Platz. Die Fußgängerzone und abendliche Partymeile gehört zu den bekanntesten Orten der Stadt. Aber auch hier lohnt es sich abzubiegen. In den kleinen Seitengassen finden sich nicht nur exzentrische Boutiquen und ein spannender Mix aus traditioneller und moderner Architektur. Am südlichen Ende Richtung Galataturm lassen sich zudem unzählige Streetart-Kunstwerke entdecken. Weltoffen und multikulturell präsentiert sich auch das Viertel Cihangir, südlich vom Taksim-Platz. Gründerzeithäuser, Galerien, Teegärten, kleine Bistros und Trödelläden an jeder Ecke machen den Lieblingsort der vielen Expats, Künstler, Schriftsteller und Intellektuellen aus, die hier leben.

Lobby des Barceló Istanbul

Idealer Ausgangpunkt für Entdeckungen: Das Barceló Istanbul

Shoppen und Schwitzen im Hotelzimmer

Du siehst, egal, ob Du zum ersten Mal nach Istanbul reist oder zum wiederholten Male die türkische Millionenstadt erkundest: es gibt unendlich viel zu entdecken. Wer auch von seiner Unterkunft positiv überrascht werden möchte, bucht ein Zimmer im neu eröffnetem Barceló Istanbul. Im Zentrum der Stadt gelegen, ist es idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren und ab 71 Euro pro Nacht im Superior Doppelzimmer als nagelneues Fünf-Sterne-Hotel echt erschwinglich. Und das Tollste? Es gibt nicht nur die Möglichkeit ein Zimmer mit privatem Hammam zu buchen und nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag dort oder im 1.500m² großen Wellnessbereich zu entspannen. Dank dem Room Shopping-Service können verschiedenste Objekte der Begierde vom schicken neuen Schal bis zum feinen türkischen Honig als Kontrastprogramm zum wuseligen Basar gemütlich im eigenen Zimmer begutachtet und gekauft werden.