Dominikanische Gerichte: Ein bisschen Karibikflair für zu Hause
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Dominikanische Gerichte: Ein bisschen Karibikflair für zu Hause

Das Land des Rums und der Zuckerrohrfelder – wie die Dominikanische Republik gerne auch bezeichnet wird – hat zahlreiche ungeahnte Attraktionen zu bieten. Von den Kolonialstädten, die zum Weltkulturerbe zählen und die Geschichte Lateinamerikas widerspiegeln, bis hin zu den berühmten, weißen Karibikstränden, die den perfekten Rahmen zum Ausspannen bieten. Wir nehmen euch heute mit in die Dominikanische Republik, genauer gesagt nach Santo Domingo.

Wir lernen eine Stadt mit vielen Kunstgalerien und Museen, erstklassigen Geschäften, mitreißender Live-Musik und historischen Gebäude kennen. Die koloniale Vergangenheit und die aufstrebende Moderne von Santo Domingo verbinden sich hier nicht nur in Kunst, Musik und Architektur, sondern spiegeln sich auch im Essen der dominikanischen Küche wider.

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Skyline aus Barceló Santo Domingo

An der Mündung des Ozama-Flusses gelegen und mit dem karibischen Meer direkt vor der Haustür bietet Santo Domingo, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, viele spannende Lokalitäten, um den Geschmack der regionalen Gerichte zu erleben. In der Nähe der Uferpromenade liegt das Hotel Barceló Santo Domingo. Von dort aus lassen sich die Festung und Straßen mit ihrem karibischen Charme, die diese Stadt so einzigartig machen, ganz leicht erreichen. Kommt mit uns auf die Reise durch die Aromen der dominikanischen Küche und lasst euch von besonderen, kulinarischen Highlights überraschen.

Typische Terrassen von Santo Domingo

Bevor man sich in der Kolonialstadt Santo Domingo auf den Weg macht und das aller „erste“ Monument der Neuen Welt erkundet, sollte man sich mit einem guten Frühstück am internationalen Buffet im El Embajador, a Royal Hideaway Hotel stärken. Für Eilige, die es nicht abwarten können in die Hauptstadt einzutauchen, empfehlen wir am Abend einen Besuch des Gourmet-Restaurants El Jardin del Embajador. Kulinarikfans erwartet hier eine hochwertige Küche mit regionalen sowie internationalen Spezialitäten.

Traditionelle dominikanische Küche: multikulturelle Ursprünge und einzigartige Rezepte

Die traditionelle, dominikanische Küche ist das Ergebnis einer Mischung aus verschiedenen ethnisch-kulturellen Elementen – angefangen bei indigenen und spanischen Einflüssen bis hin zu afrikanischen und asiatischen. Die dominikanische Küche ist einfach und komplex zugleich. Sie ist nicht kompliziert in der Wahl der Zutaten, das Geheimnis liegt vielmehr im Zusammenspiel.

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Panoramablick auf die Plaza Colón, Santo Domingo

Dominikanische Gerichte: Ein bisschen Karibikflair für zu Hause

Santo Domingo und der Süden des Landes waren schon immer ein Magnet für Einwanderer. Das hat die Stadt zum Zentrum aller kulinarischen Innovationen gemacht, die sich schließlich auf den Rest des Landes übertragen haben. Ende des 19. Jahrhunderts kam so auch eine Welle von Einwanderern aus dem Nahen Osten in das Land, die sich hauptsächlich in Santo Domingo und San Pedro de Macorís niederließen. Viele ihrer einheimischen Gerichte wurden mit der Zeit Teil der dominikanischen Küche.

Quipes tipili: Sie sind die Nachfahren der libanesischen Kibbeh und Tabouleh und bestehen aus Klößen, die mit Fleisch und Gemüse und einem würzigen Bulgur gefüllt sind.

Los Tostones: Kleine Beilage bei dominikanischen Gerichten. Die Tostones sind Stücke von „grünen“ Bananen, die mit etwas Salz, in einigen Fällen mit Essig und Knoblauch, frittiert werden. Knusprig und lecker begleiten sie Pica Pollo und all die anderen typischen Gerichte.

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Dominikanisches Rezept: Tostones

Niños envueltos y arroz con fideos: Setzt sich aus den ägyptischen Gerichten Malfouf Mahshi bzw. Ruz Bil Shereya zusammen. Das sind „Kohlrouladen“, die mit Fleisch und Reis gefüllt und in reichlich Tomatensoße gekocht werden.

El Sancocho: Gilt als das beliebteste Essen der dominikanischen Küche. Dieser köstliche Eintopf ist für große Anlässe sehr beliebt und wird meist mit Rindfleisch zubereitet. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein „typisch, spanischer Eintopf“, aber seine Zutaten – Süßkartoffeln, Tannia, Banane, Koriander und vieles mehr – machen ihn sehr viel exotischer.

El Pica Pollo: Das sind gebratene Hähnchenbruststücke, die mit Mehl zubereitet werden, sodass sie knusprig sind. Ein bisschen dominikanischer Oregano macht sie zu etwas besonderem.

El Locrio: Es ist ein Klassiker der dominikanischen, kreolischen Küche und der spanischen Paella sehr ähnlich. Der leckere Reis lässt sich mit Garnelen, Hering, Sardinen und Kabeljau oder aber mit ein wenig Avocado kombinieren.

La Bandera dominicana: Dieses Gericht fehlt auf keinem dominikanischen Tisch, denn es nimmt Bezug zu den Nationalfarben. Es besteht aus weißem Reis, roten Bohnen und Fleisch.

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Typisches Fleischrezept: La Bandera dominicana

Yaniqueques: Das ist ein Fladen aus Weizenmehl, mit Backpulver, Wasser und Salz gebacken. Das Wort Yaniqueques kommt von dem angelsächsischen „Johnny Cakes“-Kuchen, der amerikanischen Ursprungs ist und dessen Rezept von den Sklaven, die aus den Vereinigten Staaten kamen, mitgebracht wurden.

Die Liste könnte unendlich weitergehen! Obwohl… einen letzten Tipp haben wir noch: Ihr dürft nicht vergessen chambrechacá und chenchén zu probieren. Das erste ist eine Brühe aus Hülsenfrüchten, Reis und verschiedenen Knollen. Die letzten beiden Gerichte bestehen hauptsächlich aus Mais.

Wenn ihr euren Gaumen auch neben dem Essen noch verwöhnen wollt, solltet ihr unbedingt noch einen Rundgang durch eine Zigarrenfabrik mitmachen oder eine Rum-Destillerie besuchen. Beide Aktivitäten geben euch Einblicke in den lokalen Geschmack der Dominikanischen Republik.