Exotische Früchte, die man im Urlaub probieren sollte
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Exotische Früchte: Diese Leckerbissen kann man (fast) nur im Urlaub genießen

Für viele Reisende besteht eines der schönsten Urlaubserlebnisse darin, die kulinarischen Genüsse des Urlaubslandes zu entdecken. Und exotische Früchte gehören unbestritten zu den Highlights, wenn man tropische Länder besucht, sei es in Afrika, Amerika oder Asien. Bei einem Urlaub in exotischen Ländern sollte sich niemand das Erlebnis entgehen lassen, über die bunten, pittoresken Märkte der Einheimischen zu schlendern und sich nicht nur an den Farben und Düften zu erfreuen, sondern auch einfach mal mutig zuzubeißen, selbst wenn man jetzt nicht genau weiß, was man gerade isst. Aber natürlich hilft es, wenn man sich vorher ein bisschen über tropische Früchte informiert hat, damit einem kein Leckerbissen entgeht. Darum haben wir hier für dich die leckersten tropischen Früchte zusammengestellt und nach Herkunft geordnet, je nachdem, ob du Afrika, Amerika oder Asien besuchst.

Tropische Früchte aus Amerika

Dem amerikanischen Kontinent verdanken wir viele Lebensmittel, die heute ganz alltäglich bei uns auf den Tisch kommen, von der Kartoffel, über die Avocado bis hin zur Gartenerdbeere (was im Allgemeinen weniger bekannt ist). Aber nicht jede exotische Frucht, die dort entdeckt wurde, hat es zum Massenkonsum gebracht. Darum sollte man insbesondere seinen Urlaub in der Karibik und in Mittelamerika dazu nutzen, frische exotische Früchte zu probieren.

Mammiapfel oder Mameyapfel

Der Mammiapfel (auf Spanisch „mamey“ genannt) ist eine der beliebtesten und bekanntesten Früchte aus der Karibik. Diese braunrote Frucht mit dicker brauner Schale ist sehr süß und wird auf allen karibischen Inseln für die Herstellung von Säften, Eis und anderen Süßigkeiten verwendet. Der Baum wird nicht nur großflächig angebaut, sondern ziert auch sehr viele private und öffentliche Gärten. Bei einem Urlaub in der Dominikanischen Republik, Kuba oder Puerto Rico solltest du dir auf keinen Fall den Genuss dieser Frucht entgehen lassen.

Exotische Früchte: der Mammiapfel aus der Karibik.

Guave

Die Echte Guave oder auch Guayaba ist eine tropische Frucht aus Mittelamerika, die aufgrund ihres frischen, süßlichen Geschmacks sehr beliebt ist und zur Herstellung von Saft, Marmelade und Desserts verwendet wird. Je nach Sorte kann das Fruchtfleisch weißlich, gelb oder rötlich sein. Guaven werden deshalb nicht so viel exportiert, weil sie nicht sehr lange haltbar sind. Unbedingt im Urlaub probieren also!

Stachelannone (Sauersack)

Die Stachelannone, die im Spanischen als „Guanábana“ bezeichnet wird, hat eine cremige Textur, jedoch einen frischen kräftigen Geschmack, der ein wenig an den der Ananas oder der Erdbeere erinnert. Diese von außen grüne exotische Frucht hat Ähnlichkeit mit der Cherimoya und ist mit dieser verwandt. Während Cherimoyas jedoch viel in Südeuropa angebaut werden und damit leichter erhältlich sind, geht die Stachelannone nicht so viel in den Export.

Drachenfrucht (Pitahaya)

Auch die Drachenfrucht oder Pitahaya stammt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika, wird heute jedoch rund um den Globus in den Tropen angebaut und ist auch immer häufiger hierzulande erhältlich. Aufgrund ihrer auffälligen Erscheinung wird diese Exotenfrucht auch sehr oft zur Dekoration von Gerichten und Buffets verwendet.

Schwarze Sapote

Beim Wort „Sapote“ (oder „Zapote“ in spanischer Schreibweise) muss man ein bisschen aufpassen, denn sehr viele verschiedene exotische Früchte werden in den lateinamerikanischen Ländern als „Zapote“ bezeichnet. Das Wort stammt aus dem Náhuatl, der Sprache der Azteken („Tzapotl“), und wahrscheinlich war damit ursprünglich die Frucht gemeint, die wir heute als „schwarze Zapote“ kennen und die aus dem Gebiet des heutigen Mexiko und Guatemala stammt. Der Geschmack ist einzigartig und erinnert ein bisschen an Schokoladenpudding – ein Leckerbissen, den man sich insbesondere bei einem Urlaub in Mexiko nicht entgehen lassen sollte.

Exotische Früchte aus Asien

Der asiatische Kontinent ist riesig und liegt zu einem großen Teil in den Tropen, so dass es nicht verwunderlich ist, dass wir hier besonders viele leckere exotische Früchte antreffen. Die Liste ist daher natürlich sehr unvollständig. Sie soll aber Lust machen, noch viel mehr tropische Früchte zu entdecken!

Durian

Am Durian scheiden sich die Geister. Von einigen wird diese Frucht aufgrund ihres besonders schmackhaften Fruchtfleischs als „Königin der Früchte“ bezeichnet, andere fühlen sich von ihrem Geschmack und insbesondere von ihrem Geruch abgestoßen. Der Geruch dieser Frucht ist sogar so intensiv, dass ihr Verzehr in vielen Hotels auf dem Zimmer verboten ist. Tatsache ist, dass es sich um eine sehr außergewöhnliche Frucht handelt, die mit nichts auf der Welt zu vergleichen ist. Um mitreden zu können, gibt es nur eine Möglichkeit: selber probieren!

Exotische Früchte: der asiatische Durian verströmt einen intensiven Geruch.

Sternfrucht oder Carambola

Es ist nicht ganz gesichert, ob die Sternfrucht ursprünglich aus Sri Lanka oder aus Indonesien stammt. Tatsache ist, dass sie heutzutage wie so viele tropische Obstsorten im gesamten südostasiatischen Raum angebaut wird. Ähnlich wie die Drachenfrucht aus Mittelamerika wird auch die Sternfrucht aufgrund ihrer Form häufig zur Dekoration von Buffets verwendet.

Rambutan

Der Rambutan ist eine exotische Frucht mit Stacheln. Er ist mit der Litschi verwandt und wird gelegentlich mit dieser verwechselt. Seine Stacheln sind allerdings sehr viel länger und weicher als beim Litschi, was dieser Frucht ein „haariges“ Aussehen verleiht. Außerdem ist dieses exotische Obst in Europa sehr viel schwieriger erhältlich als der Litschi. In Malaysia hingegen wächst dieser Baum überall.

Mangostan

Der Mangostan stammt ursprünglich von der malaiischen Halbinsel, wird heute jedoch wie andere exotische Obstsorten aus Asien rund um den Globus in den Tropen angebaut. Seine dunkelbraune, lederartige Schale erinnert ein bisschen an eine Nuss, sein Geschmack ist jedoch eher säuerlich und erinnert an Ananas und Grapefruit.

Königskokosnuss

Die Königskokosnuss oder Thambili ist die tropische Frucht, die du unbedingt probieren musst, wenn du Urlaub in Sri Lanka machst. Diese Frucht ist dort nämlich endemisch und wird auch fast nur hier angebaut. Die Königin unter den Kokosnüssen ist orangefarben und hat einen geringeren Zuckergehalt als die herkömmliche Kokosnuss. Ihrem Saft werden viele heilende Eigenschaften zugeschrieben, weswegen sie wie andere exotische Früchte aus Asien auch in der Ayurveda-Medizin verwendet wird.

Exotische Früchte aus Afrika

Viele exotische Früchte aus Afrika haben einen geringeren Bekanntheitsgrad als ihre tropischen Verwandten aus Amerika und Asien. Deshalb sollte man vor allem eine Reise nach Afrika nutzen, um seltene exotische Früchte zu probieren.

Marula

Die kleinen Früchte des Marula-Baums (der auch als Elefantenbaum bezeichnet wird) haben einen erfrischenden, säuerlichen Geschmack und werden nicht nur roh verzehrt, sondern auch zu verschiedenen Produkten wie etwa Öl verarbeitet. Das bekannteste Produkt dieser Exotenfrüchte ist wahrscheinlich der Amarula-Likör, eine der beliebtesten afrikanischen Spirituosen und Mitbringsel aus einem Urlaub in Afrika.

Exotische Früchte: die Marula-Frucht aus Afrika wird zur Herstellung des Amarula-Likörs verwendet.

Wunderbeere

Die Wunderbeere ist eine jener Früchte, die man wirklich nur im Urlaub probieren kann, da der Vertrieb in der EU bisher noch nicht zugelassen ist. Die Wunderbeere ist in Westafrika heimisch und sie erhält ihren Namen dank ihrer Fähigkeit, saure und bittere Gerichte in süß zu verwandeln sowie den Geschmack scharfer Gerichte noch zu verstärken. Sie ist erste Wahl, wenn man in Afrika Früchte probieren möchte.

Akee

Auch die Akee-Frucht stammt aus Westafrika und wird hauptsächlich dort verzehrt, obwohl sie wie viele andere exotische Früchte in die Karibik exportiert wurde und dort sogar zur Nationalfrucht von Jamaika aufgestiegen ist. Beim Verzehr dieser Frucht muss man sehr aufpassen und am besten den Rat der Einheimischen Folgen. Ist sie noch unreif, ist sie nämlich nicht nur ungenießbar, sondern auch giftig.


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