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Fuerteventura: Diese 5 Dinge darfst du auf der ...

Fuerteventura: Diese 5 Dinge darfst du auf der kanarischen Insel nicht verpassen!

„Eine Oase in der Wüste der Zivilisation“ — so beschreibt der baskische Dichter Miguel de Unamuno, der in den Zwanzigerjahren nach Fuerteventura verbannt wurde, die zweitgrößte der der sieben Kanarischen Inseln. Eine Beschreibung, die auch heute noch gilt: Trotz des Zustroms von Touristen, die jährlich nach Fuerteventura reisen, zählt die Bevölkerung auf der vielleicht schönsten Insel Spaniens mit rund 105.000 Einwohnern zu den niedrigsten der Kanaren. Der Name der Insel bedeutet wörtlich übersetzt „starkes Glück“ oder „starker Wind“ — und Fuerteventura bietet Erholungssuchenden eine gehörige Portion von beidem!

 

Fuerteventura erkunden

Für Urlauber, die an den goldenen Stränden von Caleta de Fuste in einer der Suiten des Fünf-Sterne-Hotels Barceló Castillo Club Premium übernachten, beginnt ein typischer Insel-Tag in etwa so: Aufstehen, auf den Balkon gehen, den Atlantik in seinem tiefen Blau leuchten sehen, die Nase vom Wind kitzeln lassen, einatmen… Ähnlich geht es Familien, die im Hotel Occidental Jandía Mar mit Blick auf einen der längsten weißen Sandstrände Fuerteventuras erwachen. Doch wie könnte der Tag nach solch einem Morgenidyll noch besser werden?! Hier sind fünf Vorschläge zu den Top-Sehenswürdigkeiten, die man auf Fuerteventura auf keinen Fall verpassen sollte:

Die historischen Piratenhöhlen von Fuerteventura

Die Höhlen Cuevas de Ajuy auf Fuerteventura

#1: „Cuevas de Ajuy“ —  die historischen Piratenhöhlen von Fuerteventura

Für Abenteurer beginnt ein perfekter Tag mit einem Ausflug in das kleine Fischerdorf Ajuy. Ajuy ist der ursprünglichen Haupthafen von Fuerteventura, an dem die Normannen im 13. Jahrhundert anlandeten, um die Insel für Spanien zu erobern. Die großen, dunklen Höhlen von Ajuy sind daher Zeitzeugen der Meuterei — weil sie einst geradezu ideale Verstecke für unerschrockene Piraten boten — und gleichzeitig ein beeindruckendes Naturschauspiel, das du dir nicht entgehen lassen solltest! Der Strand von Ajuy wird auch „Playa de los Muertos“ (übersetzt: „Totenstrand“) genannt, da er den gefürchteten Piratenschiffen einst als Landeplatz diente. Auch heute lohnt sich hier ein kleiner Halt: Aufgrund seines tiefschwarzen Lavasandes ist er wirklich hübsch anzusehen. Von hier aus gelangt man über einen Weg entlang der Klippen zur „Schwarzen Bucht“, der „Caleta Negra“. Eine steile Treppe führt von dort hinunter zu den historischen Piratenhöhlen, die ein aufregendes Ziel für große und kleine Höhlenforscher sind (und all jene, die gerne in ihrer Fantasie durch die Zeit reisen!).

Eine ungezähmte Natur-Schönheit in Fuerteventura

Der Nationalpark Las Dunas auf Fuerteventura

#2: Der Nationalpark „Las Dunas“: ungezähmte Natur-Schönheit

Der im Nordosten der Insel gelegene Nationalpark „Las Dunas de Corralejo“ ist der beste Spot, um die widersprüchlichen Facetten der Wüstenschönheit Fuerteventura zu erleben. Die fast elf Kilometer lange Küstenzone rund um die Insel-Nordspitze hat nämlich zwei sehr gegensätzliche Seiten: Im Norden befinden sich die größten goldenen Sanddünen der Kanarischen Inseln. Sie sind nur etwa 20 Autominuten von der Altstadt Corralejos entfernt und bilden das größte Dünensystem von Fuerteventura. Im Süden wartet dann das genaue Gegenteil auf Urlauber: Eine Vulkanlandschaft zwischen Rot und Ocker, dramatisch und zerklüftet. Die Straße „FV-1“, die die Inselhauptstadt Puerto del Rosario mit Corralejo verbindet, führt zwar am Nationalpark vorbei, den Park kann man jedoch nur zu Fuß erkunden. Um wirklich in die vulkanische Landschaft einzutauchen und zum Beispiel den 300 Meter hohen Vulkan „Montaña Roja“ (Roter Berg) zu erklimmen, empfehlen sich daher unbedingt feste Wanderschuhe! Für die spektakuläre Aussicht und den Nervenkitzel, in den Krater eines alten Vulkans zu blicken, lohnt sich die Anstrengung aber auf alle Fälle. Von hier aus lassen sich auch unglaubliche Aufnahmen von den Nachbarinseln Lanzarote und La Graciosa machen. Wer ein paar Nüsse einpackt, wird vielleicht sogar die einheimischen Barbary-Eichhörnchen sehen, die so zahm sind, dass sie sogar für Fotos posieren.

Ein Fischerdörfchen auf Fuerteventura

El Cotillo auf Fuerteventura

#3: Ehemalige Inselhauptstadt Betancuria und das Fischerdörfchen El Cotillo

Betancuria, der älteste Ort der Insel, ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten im Herzen Fuerteventuras. Mit nur rund 500 Bewohnern strahlt er heute eine ganz besondere Atmosphäre aus. Weiß getünchte Häuser schmiegen sich in die engen, von Palmen gesäumten Gässchen. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung wurde die Gegend rund um die ehemalige Inselhauptstadt zum „Parque Natural de Betancuria“ (Naturpark Betancuria) erklärt. Noch heute beherbergt sie die Ruine des ersten Franziskanerklosters der Kanarischen Inseln.
Kontrastprogramm ist El Cotillo, ein einstmals kleines Fischerdorf an der nordwestlichen Ecke Fuerteventuras, das sich nach und nach einen Namen unter Surfern und Individualtouristen machte. Doch die neu entstandenen Souvenirläden, urigen Bars und Fischlokale haben seinem rustikalen Charme keinen Abbruch getan. Direkt an den Klippen liegt hier die „Fortaleza del Tostón“. Die runde Festungsanlage wurde in den späten 1790er Jahren gebaut, um die Insel gegen eindringende Piraten zu verteidigen. Nördlich ragt der pittoreske Faro-Leuchtturm auf.

Fuerteventura bietet die perfekten Bedinungen für Wassersport

Windsurfen vor der Kanareninsel Fuerteventura

#4: Wassersport auf Fuerteventura

Auch Wassersportarten gehören zu den absoluten Must-Do‘s auf Fuerteventura — dreht sich hier doch alles um Wind und Wellen! Das Hotel Barceló Castillo Beach Resort organisiert zum Beispiel Katamaranausflüge, Tauch- oder Windsurfkurse sowie Jetski-Fahrten, die du sicher nicht vergessen wirst! Und die beste Reisezeit für Wassersport auf Fuerteventura? Eigentlich immer! Da die Insel auf dem gleichen Breitengrad wie Mexiko oder Florida liegt, kann man fast das ganze Jahr über die gleiche Witterung mit Sonnenschein und Temperaturen zwischen 28°C im Juli und um die 24°C im November erwarten. Aufgrund des verlässlichen Klimas hat Fuerteventura auch den Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“ erhalten.

#5: Kanarischer Sonnenuntergang mit Tapas und lokalem Wein

Wie alle Kanarischen Inseln entstand Fuerteventura aus einer Reihe von Unterwasser-Vulkanausbrüchen, was die fast mondartige Landschaft und die sich auftürmenden dunklen Krater erklärt. Doch wenn die Dämmerung beginnt, leuchtet Fuerteventura plötzlich in allen erdenklichen Farben. Der perfekte Abschluss für einen Urlaub auf der Insel ist deshalb ein Sonnenuntergang mit Tapas und einer Flasche Wein aus Tefia — Fuerteventuras berühmtesten Lava-Weinanbaugebiet. Für alle, die auf die lokale Küche neugierig sind, bieten die Restaurants des Hotels Occidental Jandía Mar ein großes Buffet mit einer umfangreichen Auswahl typisch kanarischer Gerichte. „Papas Arrugadas“ (Runzelkartoffeln) und „Chorizo Canario“ (eine kanarische Wurstpezialität) solltest du unbedingt probieren!