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Sehenswürdigkeiten in Mexiko: Unsere Geheimtipps für deine nächste Yucatán-Reise

Mexiko ist einfach eine Traumdestination! Gerade im europäischen Winter gehört die Yucatán-Halbinsel zu den beliebtesten Feriendestinationen der Deutschen. Wer authentische Orte abseits des Massentourismus sucht, muss daher schon ein wenig recherchieren. Wir haben das für dich übernommen und sagen dir, wo du die ruhigeren Fleckchen dieses karibischen Traums findest!

Bei einem Flug auf die Halbinsel Yucatán landest du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Cancún, da sich hier der internationale Flughafen befindet. Witzig übrigens: Eigentlich heißt der mexikanische Bundesstaat, auf dessen Gebiet sich Cancún befindet, Quintana Roo. Der Staat Yucatán schließt sich westlich daran an — und doch ist die komplette Halbinsel, die zusammen mit Campeche ja eigentlich aus insgesamt drei mexikanischen Bundesstaaten besteht, hierzulande hautsächlich unter „Yucatán-Halbinsel“ geläufig. Also nicht verwirren lassen! 😉

Cancún: Ausgangspunkt der Reise

Wie eben schon geschrieben, ist ein Aufenthalt in Cancún also bei direkter Anreise aus Europa sehr wahrscheinlich. Das macht aber nichts — immerhin hat die Stadt mit ihren rund 725.000 Einwohnern eine gute Infrastruktur und ist damit idealer Ausgangspunkt für die zahlreichen Ausflüge auf der Halbinsel. In Cancún wird an jeder Ecke Englisch (oder eher Amerikanisch) gesprochen, was manch einen Reisenden abschrecken mag, aber für die erste Orientierung im fremden Land trotzdem recht hilfreich ist. Am Stadtstrand, der „Playa Delfines“, kann man erstmal seine Füße in den weichen Sand stecken, auf das wunderschöne, karibische Meer schauen und sich vom langen Flug hierher erholen.

Inselleben auf Holbox

Wer nicht lange in Cancún bleiben möchte, kann sich überlegen, schon am nächsten oder übernächsten Tag auf die Isla Holbox weiterzureisen. Sie liegt mitten im Golf von Mexiko und ist ein sehr entspanntes Fleckchen Erde. Die 42 Kilometer lange, aber nur zwei Kilometer breite Insel wird „Holbosh“ ausgesprochen und ist für ihr traumhaftes Wasser berühmt. Die Strände sind fein und weiß und das Meer hat eine wirklich einzigartige Farbe zwischen Hellblau und Mintgrün. Die Einheimischen sitzen abends am Strand und grillen Fisch oder trinken einfach nur ihren Sol zum Sonnenuntergang — herrlich!
Taucher freuen sich übrigens vor allem auf die Sommermonate in der Gegend — immerhin kann man zwischen Mitte Mai und September rund um Holbox zahlreichen Walhaien begegnen.

Campeche statt Mérida

Wer nach einem Aufenthalt auf Holbox erstmal genug Inselfeeling hatte, kann an der nord-westlichen Küste der Yucatán-Halbinsel bis nach Campeche reisen. Zwar wäre der nächste größere Stopp Mérida, doch diese Stadt ist groß und damit ein typisch mexikanischer Moloch. Campeche (die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats) hingegen ist deutlich kleiner und hat nur rund ein Viertel von Méridas Einwohnerzahl. Es gibt eine von Stadtmauern umringte Altstadt, die durchweg gemütlich ist und mit seinen bunten Häusern auch sehr einladend aussieht. Die die Altstadt zum Weltkulturerbe zählt, sind die Straßenzüge entsprechend fein herausgeputzt und bieten zahlreiche hübsche Fotomotive. Sehenswert ist die mit bunten Kacheln besetzte Fassade der Kirche „Ex-Templo des San José“. Einer ihrer beiden Türme wurde als Leuchtturm ausgearbeitet, was wirklich außergewöhnlich aussieht! Weil die Stadt so klein ist, genügt es aber, ein bis zwei Tage dort zu verweilen.

Maya-Ruinen, Wasserfälle & Tequila

Hast du schon mal den exotisch klingenden Namen „Palenque“ gehört? Wenn nicht, solltest du das unbedingt nachholen! An diesem wundersamen Ort liegen nämlich einige alte Maya-Tempel mitten im Tieflanddschungel versteckt. Die archäologische Fundstätte ist vom dichten Regenwald umgeben und dennoch sehr gut erschlossen. Hier wirst du die einmalige Baukunst der Maya erleben und kannst all die wunderbaren Reliefs ganz in Ruhe betrachten, wenn du dich auf dem weitläufigen Areal auf Erkundungstour begibst. Die nahegelegenen Wasserfälle von Agua Azul und Misol-Ha lohnen einen Abstecher.

Wenn du nicht so weit in Richtung Westen reisen willst, kannst du aber auch die Maya-Ruinen von Ek Balam besichtigen. Sie sind mit dem Auto nur zwei Stunden von Cancún entfernt — und zudem noch relativ unbekannt. Hier kannst du auf das 31 Meter hohe Hauptgebäude, die sogenannte „Akropolis“, klettern und einen fantastischen Ausblick über die Yucatán-Halbinsel genießen!

Nur eine knappe halbe Stunde Fahrtzeit von Ek Balam entfernt findest du übrigens die super coole „Mayapan Tequila-Destillerie“, der auch ein kleines Museum angeschlossen ist. Denn was wäre Mexiko schon ohne seinen Tequilla?! Der aus Mexiko geradezu massenhaft nach Deutschland importierte Agaven-Brand wird aus der sogenannten „Blauen Agave“ gewonnen. Die kleine Tequila-Farm Mayapan verarbeitet noch alles von Hand, was wirklich beeindruckend ist. Für 50 Pesos kannst du an einer halbstündigen Tour mit anschließender Verkostung teilnehmen. Lecker!

Barceló Maya Palace am schönsten Strand der Riviera Maya

Von hier aus ist es dann nicht mehr weit bis an die Riviera Maya, deren Besuch sich zum Ende einer Yucatán-Rundreise nochmals anbietet: Die Strände sind super schön, das Meer zeigt sich in sämtlichen karibischen Blauschattierungen. Wenn du dich zum Abschluss deiner Reise nochmals richtig verwöhnen lassen willst, kannst du das zum Beispiel im Barceló Maya Palace tun. Die exquisite Unterkunft liegt unweit des Städtchens Tulum direkt am paradiesisch feinen Sandstrand. Gerade nach einer längeren Mietwagenrundreise tut es unglaublich gut, vor dem langen Heimflug nochmals richtig zu entspannen! Wer mag, gönnt sich hier eine wohltuende Maya-Massage im mehr als 3.000 Quadratmeter großen Wellness-Bereich des Barceló Maya Grand Resort-Komplexes und träumt sich in die Tempel, Ruinen und allgemein mystische Zeit der alten Maya zurück!