Wandern in Spanien: Diese Touren empfehlen sich für Outdoor-Fans - Pin and Travel
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Wandern in Spanien: Diese Touren empfehlen sich...

Wandern in Spanien: Diese Touren empfehlen sich für Outdoor-Fans

 

Spanien begeistert Wanderfreunde mit faszinierenden landschaftlichen Facetten! Beliebt ist natürlich insbesondere der Jakobsweg, der nach Santiago de Compostela führt und in den letzten Jahren einen wahrlichen Pilger-Hype erfahren musste. Doch auch andere Landstriche sind mehr als interessant und es durchaus wert, einmal begangen zu werden: Im Norden locken grüne Wälder und Berge, die Picos de Europa oder die Weingärten des Baskenlandes – aber auch das Binnenland und natürlich die aussichtsreichen Wege entlang der kargen Gipfel und blauen Glazialseen der Sierra Nevada haben durchaus laden zum wandern ein.

 

Startpunkt für Aktive: Altes Kloster von Boltaña

Tolle Wanderrouten gehen vom Barceló Monasterio de Boltaña weg, das am Ufer des Flusses Ara im Nordosten der Provinz Huesca liegt. Die 5-Sterne-Unterkunft ist etwas ganz besonderes: Sie befindet sich nämlich in den komplett restaurierten Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters „Monasterio de Boltaña“ aus dem 17. Jahrhundert. Das Hotel verfügt heute über 96 wunderschöne Zimmer und 40 Villen, die einen unglaublich imposanten Blick auf die Pyrenäen und den Ara freigeben. Durch die besondere Lage ist es ideal für sämtliche Outdoor-Aktivitäten, die vom Mountainbiken, Raften, Klettern und Pferdereiten bis hin zum Wandern reichen. Wer gern zu Fuß unterwegs ist, findet im nahegelegenen Naturpark „Sierra y los Cañones de Guara“ zahlreiche Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade; diverse Canyons mit Abzweigungen zu Höhlen und Wasserfällen machen die Gegend interessant.

Kletterer kommen bei Rodellar, das mitten im Naturpark und damit nur eine gute Stunde vom Monasterio de Boltaña entfernt liegt, voll auf ihre Kosten: Seinem Ruf als eines der attraktivsten Kalkstein-Gebiete Spaniens wird er definitiv gerecht. In unmittelbarer Nähe der Kleinstadt befindet sich die Schlucht von Mascún mit über 40 Sektoren. Aber Achtung: Das Gebiet ist eher für erfahrene und vor allem trittsichere Kletterer geeignet, da es hauptsächlich Touren im sechsten Grad und darüber mit Längen bis zu knapp 40 Metern hat. Auch die Überhänge sind beeindruckend!

 

Entspannen im Außenpool nach der Wanderung

Nicht weit ist außerdem der Nationalpark „Ordesa y Monte Perdido“. Durch seine Felswände frisst sich der Cañon de Anisclo – die längste Schlucht der Pyrenäen. 17 Kilometer und ein Höhenunterschied von 1.200 Metern machen den Einschnitt so eindrucksvoll. Wer gut zu Fuß ist, kann die Schlucht am Rio Vellos in guten sieben Stunden durchwandern – allerdings kann es durchaus passieren, dass die Tour durch Begegnungen mit Pferden oder Schafsherden unterbrochen wird.

Wenn du nicht ganz so lang unterwegs sein willst, kannst du aber auch das Bergstädtchen Torla besuchen. Die Wanderrouten bieten tolle Ausblicke auf Seen und Schneefelder, und natürlich kann man auch einfach am Ara entlanglaufen. Gute Routen und Tourenvorschläge zum wandern bekommt man direkt vom Hotel – wenn man sich nicht ohnehin dem speziell zusammengestellten Aktivitätenprogramm anschließt. Und wer früh aufbricht, kann am späten Nachmittag im Luxus-Spa, Wellnesscenter oder auch spiegelglattem Außenpool des Barceló Monasterio de Boltaña entspannen. Gerade vor der Kulisse des alten Klosters ist dies wirklich ein einmaliges Erlebnis!

Mitten durch das Hochgebirge der Sierra Nevada

Natürlich gibt es in Spanien noch viele weitere Wanderwege entlang eindrucksvoller Natur. Besonders beliebt ist bei Touristen aufgrund der großen landschaftlichen und kulturellen Vielfalt Andalusien. Die „Vereda de la Estrella“ ist dabei nur ein Beispiel für die vielen, traumhaft schönen Wanderrouten der Region. Der Weg startet ganz in der Nähe der Stadt Granada und führt am Rio Genil entlang in die Sierra Nevada. Wer hier wandert, hat tolle Ausblicke auf die rund 3.400 Meter hohen Berge Alcazaba und Mulhacén. Letzterer gilt mit 3.482 Metern sogar als höchster Gipfel der Iberischen Halbinsel. Weil die Sierra Nevada insgesamt 14 Gipfel hat, die die 3.000-Meter-Grenze überragen, kann man von hier aus generell viele tolle Hochgebirgs-Touren unternehmen. Typisch für die Gegend sind auch die Glazialseen – die Zeugen der letzen Eiszeit. Der höchste Pass der Sierra Nevada ist übrigens der „Camino de los Neveros“ (der „Weg der Schneemänner“): Er war die kürzeste Verbindung nach Granada und wurde früher unter anderem genutzt, um Eis in die Stadt zu transportieren.

 

Traumhafte Unterkunft im Herzen Andalusiens

Wenn du in dieser Gegend unterwegs bist, empfiehlt sich unbedingt eine Übernachtung im La Bobadilla, a Royal Hideaway Hotel. Das fünf-Sterne-Hotel besticht durch seine einzigartige Umgebung in der „Sierra de Loja“ zwischen der Costa del Sol und Granada. Olivenhaine und Eichenwälder umschmeicheln das im Stil eines andalusischen Dorfes gehaltene Gebäude-Ensemble. Kleine Innenhöfe, Springbrunnen und weiße Marmorsäulen im Mudéjar-Stil lassen dich als Gast ganz zur Ruhe kommen, sodass du dich hier optimal von den eindrucksvollen aber sicher anstrengenden Wanderungen erholen kannst. Auch die Zimmer selbst kombinieren Naturmaterialien aus der Region, was Naturverbundenheit ausstrahlt und der Ausstattung dennoch einen edlen Touch verleiht. Wer mag, kann nach den vielen Freizeitaktivitäten aber auch das Rundum-Verwöhn-Programm buchen und sich selbst im großzügigen Hotel-Spa mit fünf Behandlungsräumen, beheiztem Pool, Whirlpool mit therapeutischen Hydro-Jets, türkischem Bad, Sauna sowie thermischen Liegen belohnen.

Natürlich lassen auch die Restaurants des Hotels keine Wünsche offen: Im „La Finca“ wird mediterrane Haute Cuisine serviert, im „El Cortijo“ genießen Gäste landestypische Küche und das „La Plaza“ bietet leichte mediterrane Kost. Eines ist sicher: Wer Granada besucht und nicht beim La Bobadilla, a Royal Hideaway Hotel hält, hat definitiv etwas verpasst: Es wurde 2018 mit dem „TripAdvisor Travellers‘ Award“ ausgezeichnet und gehört nun offiziell zu den 25 besten Luxushotels Spaniens.